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Vsquared Ventures schließt zweiten Fonds mit 214 Millionen Euro

Vsquared Ventures schließt zweiten Fonds mit 214 Millionen Euro

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

14. Juni 2024

2 Min. Lesezeit

Ursprünglich hatte der Wagniskapitalgeber ein Volumen von 165 Million Euro für seinen „Vsquared Ventures Fund II“ angestrebt. Tatsächlich erreichte er nun mit dem Final Closing 214 Millionen Euro. Die Mittel sollen nun an rund 25 Unternehmen verteilt werden, mit initialen Ticketgrößen zwischen 500.000 und fünf Millionen Euro. Zwei Drittel des Fonds stehen dann für Folgeinvestitionen zur Verfügung.

Unterstützt wird der neue Fonds von Novo Holdings, dem Investmentarm der dänischen Novo Nordisk Foundation und dem NATO Innovation Fund. Außerdem sind der Export and Investment Fund of Denmark, der European Investment Fund (EIF), die Investmentgesellschaft der Fiat-Gründerfamilie Agnelli und KfW Capital als Limited Partner beteiligt. Darüber hinaus engagieren sich auch GründerInnen, wie etwa Oliver Trinchera und Alexander Huettenbrink von Kinexon.

Inhaltlich soll sich der neue Fonds auf sechs Themenbereiche konzentrieren: KI und Software der nächsten Generation, Energiewende, neue Computertechnik und Sensorik, Raumfahrt, Biotechnologie sowie Robotik und Fertigung. Acht Startups aus diesen Bereichen wurden bereits mit Mitteln aus dem Fonds unterstützt. Dazu zählen das Aachener Batterie-Recycling-Startup Cylib, der Schweizer KI-Chip-Hersteller Synthara und das Robotik-Unternehmen Neura Robotics aus Metzingen. Zudem ist Vsquared Ventures an den Münchner Startups Isar Aerospace, Hyperganic, The Exploration Company und Vaeridion beteiligt.

Gegenüber Sifted erklärte Lise Reichensteiner, General Partner bei Vsquared Ventures, dass der VC nicht nur in München, London, Paris und Stockholm auf die Suche nach geeigneten Startups gehen werde. Besonders in den baltischen Staaten sehe sie großes Potenzial, vor allem in den Bereichen Cybersecurity und Biotech, und Kopenhagen punkte als Hub für Quantentechnologien und Biomanufacturing.

Gegenüber dem Handelsblatt begründete Thomas Oehl, einer der Mitgründer von Vsquared Ventures, die Investitionsstrategie des neuen Fonds:

„Europa darf sich nicht darauf verlassen, dass die Auto- und Chemieindustrie weiterhin alles am Laufen halten. Wir benötigen eine langfristige Wertschöpfung in neuen Industrien.“

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