Munich Startup
Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland geht an den Start

Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland geht an den Start

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

5. September 2017

2 Min. Lesezeit

Angesichts zahlreicher gesellschaftlicher Herausforderungen, hat sich der Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. (SEND) gegründet, um Themen wie Klimawandel, Kinder- und Altersarmut, Reformstau im Bildungssystem, Integration Geflüchteter, usw. aktiv zu begegnen. Das Netzwerk möchte sozialem Unternehmertum in Deutschland eine Plattform geben, die Interessen von Social Entrepreneuren vertreten und  soziale Innovationen  unterstützen. Aktuell läuft eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext, um den ersten Schritten einen Schub zu verleihen.

Seit gut einem Jahr arbeitet bereits eine Fachgruppe “Social Entrepreneurship” unter dem Dach des Bundesverbands Deutsche Startups (BVDS) an einer Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen. In diesem Rahmen wurden Gespräch mit der Politik geführt, Konzepte für eine soziale Innovationspolitik erarbeitet, Positionspapiere verfasst und ein Parlamentarischer Abend mit politischen Vertretern durchgeführt. Um eine echte Veränderung zu bewirken, so stellten die Verantwortlichen fest, braucht es aber mehr als rein ehrenamtliche Tätigkeiten. So entschied man sich, ein schlagkräftiges Netzwerk aufzubauen: SEND.

Geld für Ausbau und Professionalisierung benötigt

Die Ziele des Netzwerks wurden folgendermaßen definiert:

  •  Social Entrepreneurship Ökosystem in Deutschland vernetzen
  • Fachgruppen für Austausch und Qualifizierung aufbauen
  • Regionalgruppen und -initiativen unterstützen
  • Vernetzung von Sozialunternehmer*innen mit Politik, Wohlfahrt und Wirtschaft
  • Sichtbarkeit von Sozialunternehmer*innen und deren Lösungen erhöhen
  • Aufbereitung der Bedürfnisse für die politische Interessenvertretung über den BVDS
SEND

© SEND e.V.

Dem Verein steht Markus Sauerhammer als 1. Vorstand vor, der nach seiner Tätigkeit bei der IHK für München und Oberbayern den Weg in die Bundeshauptstadt gewählt hat und dort für Startnext tätig ist. Auf eben dieser Plattform läuft aktuell die Crowdfunding-Kampagne für SEND. Mit dem eingesammelten Geld sollen zunächst feste Strukturen geschaffen und für eine Professionalisierung des Netzwerks gesorgt werden. In erster Linie geht es also um die Finanzierung von Arbeitsplätzen, um das Netzwerk weiter ausbauen und dementsprechend natürlich auch betreuen zu können.

Alle weiteren Infos zur Kampagne.

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