Munich Startup
BioTech-Unternehmen advanceCOR erhält 6 Millionen Euro

BioTech-Unternehmen advanceCOR erhält 6 Millionen Euro

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

21. Mai 2018

2 Min. Lesezeit

Die advanceCOR GmbH mit Sitz in Martinsried hat eine Finanzierungrunde in Höhe von sechs Millionen Euro   erfolgreich abgeschlossen. Investiert haben  die MIG Fonds als Konsortialführer zusammen mit den Co-Investoren First Capital Partner, Occident Group, Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds und KfW Bank.

Die Biotech-Firma entwickelt personalisierte Therapien für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Zentrum der Aktivitäten von   advanceCOR steht die vielversprechende Substanz Revacept.   Es wird der Ansatz verfolgt, biotechnologische Therapieprinzipien unter Einbindung einer begleitenden Diagnostik zu einer zielgerichteten und nebenwirkungsarmen Therapie zu kombinieren.

Zwei Studien sollen Proof of Concept liefern

Matthias Guth, Venture Partner der  MIG Verwaltungs AG (MIG AG), sagt:

„Mit dieser Finanzierung wird advanceCOR die bereits begonnene Phase II Patienten-Studie mit Revacept an Patienten mit symptomatischer Karotisstenose (Anm. d. Red.: Verengung der Halsschlagader) und Schlaganfall abschließen.“

Zusätzlich wird eine weitere Patientenstudie mit Revacept an Patienten mit koronarer Herzerkrankung und Katheterintervention zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislaufforschung (DZHK) durchgeführt. Es wurden bereits zahlreiche Patienten in die Studie eingeschlossen. Bei der Phase II Studie an Patienten mit symptomatischer Karotisstenose steht die Rekrutierungsphase mit den geplanten 150 Patienten kurz vor dem Abschluss.

Michael Motschmann, General Partner und Vorstand der MIG AG, erläutert:

„Mit den Ergebnissen dieser beiden klinischen Studien wird advanceCOR im Erfolgsfall ein proof-of-concept erzielen. Es zeichnet sich dann ein Verkauf oder die gemeinsame weitere Entwicklung mit einem großen Pharmapartner ab.“

Revacept   wird in Fachkreisen als bemerkenswert nebenwirkungsarm bezeichnet.

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