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Build38 – App-Sicherheits-Startup von Giesecke+Devrient

Build38 – App-Sicherheits-Startup von Giesecke+Devrient

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

4. Februar 2019

2 Min. Lesezeit

Mit Build38 gründet Giesecke+Devrient ein Startup für App-Sicherheit. Der eigenständige Konzern-Spin-out ist im Gründerzentrum Werk1 beheimatet.

Giesecke+Devrient (G+D), ein weltweit tätiger Münchner Konzern für Sicherheitstechnologie und ursprünglich bekannt als Banknoten-Spezialist, hat ein Spin-out für App-Sicherheit gegründet. Build38 will das Konzern-Angebot für mobile Software-Sicherheit und App-Intelligenz weiterentwickeln und vertreiben. Das Angebot des Startups zielt dabei auf App-Entwickler und Großunternehmen. Auf Basis von neuen Funktionen für Sicherheit, Kontrolle, Verbindung und Reporting sollen die Kunden ihre Lösungen für iOS und Android schneller und kostengünstiger entwickeln können.

Kunden aus Automotive, Transit und ID sind bereits an Bord

Build38 Christian Schläger

Christian Schläger, Geschäftsführer des Spin-outs (© G+D)

Bereits jetzt hat das Startup europäische und asiatische Kunden aus den Bereichen Automotive, Transit und Identität. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz im Münchner Werk1; eine Vertriebstochter sitzt in Singapur und ein eigenes Entwicklungsteam in Barcelona. Als Geschäftsführer des Spin-outs fungiert Christian Schläger, zuvor Group Vice President von G+D.

Das Startup, hinter dem acht Gründer stehen, wird zunächst von G+D Ventures finanziert. Der VC-Arm von G+D hat unter anderem auch in das Fintech IDnow investiert. Für die nächsten zwei Jahre ist geplant, für Build38 weitere Investoren zu gewinnen und dadurch noch schneller zu wachsen.

„Durch Build38 machen wir ein wichtiges Nischenthema unseres Konzerns zum Kernthema eines eigenen Unternehmens“,

so Build38-Geschäftsführer Dr. Schläger.

Build38 soll Mitarbeitern „unternehmerische Eigenständigkeit“ ermöglichen

Der G+D-CEO Ralf Wintergerst ergänzt:

„Die Gründung des Spin-outs erlaubt uns, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren und Startup-affinen Mitarbeitern noch mehr unternehmerische Eigenständigkeit zu bieten.“

Denn durch die Ausgründung können sich Mitarbeiter direkt finanziell am Startup beteiligen.

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