Munich Startup
Medizinrobotik-Startup Medineering von Brainlab übernommen

Medizinrobotik-Startup Medineering von Brainlab übernommen

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

23. April 2019

2 Min. Lesezeit

Exit für das Münchner Startup Medineering: Das Unternehmen, das sich auf Medizinrobotik spezialisiert hat, wird von der Brainlab AG übernommen. Der Hightech Gründerfonds und weitere Investoren veräußern ihre Anteile. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF), Bayern Kapital, Born2grow sowie zwei Business Angels beteiligten sich im Sommer 2014 an Medineerings Seed-Finanzierungsrunde. Im Jahr 2016 stieß der spätere Käufer Brainlab im Rahmen einer Serie A-Runde zum Investorenkreis.

„Eine echte Erfolgsgeschichte“

Medineering wurde 2014 von Dr. Stephan Nowatschin und Dr. Maximilian Krinninger gegründet. Das Unternehmen arbeitete als weltweit erstes an einer modularen „Surgical Robotics Plattform“, die Chirurgen bei minimal-invasiven Operationen unterstützen und entlasten soll. Die seit Gründung entwickelten und mittlerweile auch vermarkteten robotischen Assistenzsysteme werden bislang vor allem im Hals-Nasen-Ohren-Bereich eingesetzt, sollen jedoch künftig auch in anderen Fachbereichen Anwendung finden.

Ulrike Kalapis, Investment Managerin beim High-Tech Gründerfonds, sagt:

„Medineering ist eine echte Erfolgsgeschichte. In wenigen Jahren hat das Team ein ausgefeiltes, innovatives Produkt entwickelt und nun in den Vertrieb gebracht. Wir freuen uns, dass wir dazu beitragen konnten, das Startup gemeinsam mit dem visionären Gründerteam durch enge Begleitung und intensiven Austausch voranzubringen.“

Medineering-Gründer Stephan Nowatschin sagt, er und sein Team seien den Seed-Investoren sehr dankbar:

„Sie haben uns die Entwicklung unserer Prototypen ermöglicht und uns dabei in jeder Phase unterstützt und beraten.“

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