Munich Startup
140 Millionen Fremdkapital für Cluno

140 Millionen Fremdkapital für Cluno

Sandra Ohse

Sandra Ohse

Sandra Ohse hat bisher als Redakteurin für eine bekannte Computer-Zeitschrift über die neuesten technischen Innovationen berichtet. Nun freut sie sich darauf, in die Welt der Startups einzutauchen, kreative Köpfe kennenzulernen und sie auf ihrem Weg redaktionell zu begleiten.

28. September 2019

2 Min. Lesezeit

Frisches Kapital für Cluno: Das Münchner Mobility-Startup hat laut eigenen Angaben weitere 80 Millionen Fremdkapital eingesammelt und stockt somit die Asset-Backed-Finanzierung auf mehr als 140 Millionen Euro auf.

Zusätzlich stehen dem Startup weitere 32 Millionen Euro Eigenkapital zur Verfügung. Ein großer Teil davon stammt aus einer erfolgreichen B-Series-Finanzierungsrunde von Anfang des Jahres, in der sich unter anderem Valar Ventures sowie Acton Capial Partners und Atlantic Labs beteiligten. Das frische Fremdkapital stammt maßgeblich von der NIBC Bank, der Varengold Bank, der Deutschen Handelsbank sowie der BMW Bank. Dieses setzt sich aus strukturierten Finanzierungen, Kredit- sowie Leasing-Rahmen zusammen.

„Wir sehen die Entwicklung der Subscription Economy als einen wichtigen Wirtschaftstrend, der nach neuen Finanzierungslösungen verlangt. Wir sind sehr froh darüber, Cluno auf diesem Weg unterstützen zu können“,

kommentiert Vincent Dobbelaar, Director FinTech & Structured Finance bei der NIBC Bank Deutschland AG.

Cluno plant Ausbau der Auto-Abo-Flotte

Mithilfe der erfolgreichen Finanzierungsrunde will Cluno seine Auto-Abo-Flotte ausbauen um den steigenden Bedarf an Fahrzeugen zu decken. So will das Startup außerdem seine Marktposition stärken.

Nico Polleti, Mitgründer und CEO von Cluno hierzu:

„Das Auto Abo hat als Mobilitätskonzept eine steile Karriere gemacht und bewegt sich an der Schwelle zum Massenmarkt. Als Innovationstreiber einer dynamischen Branche wollen wir unser Geschäftsmodell schnellstmöglich auf das nächste Level bringen. Unsere erklärten Ziele sind Skalierung und langfristig Internationalisierung. Das Geld und das Vertrauen der Banken sind dabei ein entscheidender Hebel.“

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