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Hotelbird: 3,5 Millionen für Hotel-Plattform

Hotelbird: 3,5 Millionen für Hotel-Plattform

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

28. November 2019

2 Min. Lesezeit

Hotelbird hat eine zweistufige Frühphasen-Finanzierung mit insgesamt 3,5 Millionen Euro abgeschlossen. Das Kapital stammt von der Apeiron Investment Group, der BayBG, Bitstone Capital und Hannover Finanz. Baystartup unterstützte bei der Vorbereitung der Runde.

Die Software-Lösung des Münchner Startups digitalisiert wiederkehrende Aufgaben und Abläufe an Hotelrezeptionen. Sie lässt sich im Kiosk-Modus auf dem Ipad, über den Web-Browser und eine eigene App in Hotels nutzen. Über eine Schnittstelle kann die Technik auch in bestehende Hotel-Apps integriert werden.

„Hotels können ihre Check-In- und Check-Out-Prozesse dank Hotelbird komplett digitalisieren“

Die Technik des 2015 gegründeten Unternehmens ermöglicht es Hotelgästen, mobil von unterwegs einzuchecken, die Zimmertüre zu öffnen, zu bezahlen und auszuchecken. Kunden sparen sich damit Wartezeiten und Papierformulare, Hotels entlasten ihr Rezeptionspersonal. Zu den Kunden des Startups gehören die Hotelketten Steigenberger, Lindner, Leonardo, Intercity Hotels, Gorgeous Smiling und Novum.

„Bereits bei unserem Einstieg vor anderthalb Jahren hat uns Hotelbird mit ihrer effizienten Software beeindruckt. Die offene Plattformstruktur lässt sich flexibel an die jeweilige Hotelsoftware anschließen und hebt Hotelbird damit deutlich von der Konkurrenz ab“,

sagt Lukas Biberacher, Investment Manager Venture Capital bei der BayBG.

„Hotels können ihre Check-In- und Check-Out-Prozesse dank Hotelbird komplett digitalisieren. Seit unserem Investment haben sich Marktpräsenz und -position weiter verbessert.“

Mitgünder Juan A. Sanmiguel sagt:

„Online-Check-in, mobile Bezahlung oder die digitale Zugangskontrolle werden heute in der Hotellerie als notwendige technische Lösungen angesehen, um am Markt weiterhin bestehen zu können. Wenn dringend benötigtes Personal fehlt und der Kostendruck steigt, helfen digitale Services und automatisierte Prozesse, den laufenden Betrieb zu gewährleisten — und den Gästen in jedem Fall einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.“

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