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Innovationspreis Bayern 2020 geht an zwei Münchner Startups

Innovationspreis Bayern 2020 geht an zwei Münchner Startups

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

23. November 2020

2 Min. Lesezeit

Der Innovationspreis Bayern 2020 prämiert Produkt- und Verfahrensinnovationen sowie technologieorientierte Dienstleistungen, die in Bayern entwickelt und vor nicht mehr als vier Jahren im Markt eingeführt wurden.

Innovationspreis Bayern 2020: Hauptpreis für Münchner

Dieses Jahr erhielt ein Startup aus der Gesundheitsbranche den Hauptpreis. Das Münchner Healthtech Advitos machte den ersten Platz. Überzeugt hatte das Startup mit seiner Lösung für eine kombinierte Organunterstützung. Die patentierten Medizingeräte können gleichzeitig drei Organe – Leber, Lunge und Nieren – unterstützen und parallel die pH-Balance des Blutes regulieren. Der Innovationspreis Bayern 2020 ist nicht die erste Auszeichnung für das Münchner Startup in diesem Jahr. Für seine Innovation hatte Advitos bereits hohe EU- Fördermittel erhalten.

Auch Presize hat schon verschiedenste Auszeichnungen erhalten. Beim Innovationspreis Bayern 2020 räumten die Münchner diesmal den Sonderpreis für Startups ab. Dabei überzeugte die Jury der Körperscanner des Münchner Startups.

Der Preis wurde unter anderem von Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert verliehen. Er kommentiert:

„Innovationen sind der Treiber unserer Wirtschaft, sie sichern Bayerns Wettbewerbsfähigkeit für die  Zukunft. Denn nur mit einer erfolgreichen und nachhaltigen Innovationskultur bleibt Bayern als Wirtschaftsstandort weiterhin so attraktiv. Dazu leisten auch die Teilnehmer des Innovationspreises Bayern 2020 einen erheblichen Beitrag.“

Insgesamt gab es 189 Bewerbungen beim diesjährigen Wettbewerb. Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), sagt:

„Mit ihren genialen Entwicklungen unterstreichen nicht nur Startups, sondern auch viele kleine und mittelständische Unternehmen den Erfindungsreichtum im Freistaat.“

Der zweite Hauptpreis ging an Promicron aus Kaufbeuren. Das Unternehmen hat eine ‚fühlende‘ Spindel für eine intelligente Werkzeugmaschine entwickelt. Den dritten Hauptpreis erhielt die Leonhard Kurz Stiftung mit einer Innovation im Spritzgußverfahren.

Für die Auszeichnung dürfen sich unabhängig von Branche und Unternehmensgröße alle Unternehmen bewerben, die ihren Sitz oder eine Niederlassung im Freistaat haben. Auch 2018 überzeugten bereits einige Münchner Startups beim alle zwei Jahre verliehenen bayerischen Innovationspreis. Preisträger damals waren Firmen wie Tacterion, Audeering, Medineering und Roboception.

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