Munich Startup
34 Millionen Euro: Ottonova schließt Series-F ab

34 Millionen Euro: Ottonova schließt Series-F ab

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

7. September 2022

2 Min. Lesezeit

Neben Cadence Growth Capital (CGC) beteiligten sich zudem ein namentlich nicht genanntes Münchner Single Familiy Office sowie die Bestandsinvestoren an der Finanzierung. In der Vergangenheit konnte Ottonova bereits Investoren wie Earlybird Venture Capital, HV Capital und Btov Partners von sich überzeugen. Insgesamt hat das Startup inzwischen rund 159 Millionen Euro Funding eingesammelt.

Ottonova: „Unsere letzte Finanzierungsrunde vor dem Break-Even“

„Wir freuen uns auf diesen nächsten Abschnitt in der Ottonova-Geschichte mit den beiden neuen und den bestehenden Investoren an unserer Seite. CGC investiert in profitable Wachstumsunternehmen. Das passt in die Zeit: Nicht Wachstum an sich als primäres Ziel, sondern gemäßigter, mit sehr starkem Fokus auf Effizienz. Profitabilität ist das neue Wachstum“,

sagt Roman Rittweger, Gründer und CEO von Ottonova. Und verrät:

„Das war unsere letzte Finanzierungsrunde vor dem Break-Even. Operativ stand Ottonova noch nie so gut da wie jetzt.“

CGC hat sich auf Investments in Technologieunternehmen mit starken Wachstumsaussichten spezialisiert. Leonard Clemens, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitgründer von CGC sagt:

„Als Investor suchen wir die besten und nachhaltig tragfähigsten Konzepte. Die Insur- und Fintech-Branche macht in diesem Jahr die Erfahrung, wie wichtig die Widerstandsfähigkeit des eigenen Geschäftsmodells und der eigenen Plattform, wie entscheidend die Relevanz im Markt jetzt und künftig ist. Genau davon hat uns Ottonova, haben uns Roman Rittweger und sein Team überzeugt.“

Die private Krankenversicherung Ottonova wurde 2015 von Roman Rittweger, Sebastian Scheerer und Frank Birzle gegründet. Sie setzt auf digitale Services, wie beispielsweise persönliche Beratung per Chat. Das Portfolio des Münchner Startups umfasst neben privaten Krankenvollversicherungen und Krankenzusatzversicherungen auch Software-Lösungen für die Versicherungsbranche. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 200 Angestellte.

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