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Edtech-Startup Heytimi findet Käufer

Edtech-Startup Heytimi findet Käufer

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

27. Februar 2024

2 Min. Lesezeit

Seit 2020 bot Heytimi Online-Nachhilfe an. SchülerInnen konnten über die Plattform aus zahlreichen TutorInnen und NachhilfelehrerInnen in den unterschiedlichsten Fächern wählen. 2022 überzeugten die drei Gründer Ben Dietrich, David Kanis und Martin Schneid die Geldgeber APX und Companisto insgesamt 1,2 Millionen Euro in ihr Startup zu stecken. Im Dezember 2023 rutschte Heytimi dann jedoch in die Insolvenz.

Wie das Münchner Unternehmen nun bekannt gegeben hat, wurde es bereits zum 22. Dezember von dem Berliner Edtech Cleverly übernommen. Auch Cleverly bietet Online-Nachhilfe, darüber hinaus aber auch Mentoring-Programme in Bereichen wie Selbstvertrauen, Selbstorganisation und Soziale Kompetenz. Neben Marke und KundInnen sicherte sich Cleverly auch einige der Mitarbeitenden und TutorInnen der Münchner. Während die Marke vorerst als „Heytimi by Cleverly“ bestehen bleibt, ist das Angebot nun das der Berliner. Via Linkedin lassen die Münchner wissen:

„Wir schließen heute die Heytimi-Plattform. Wir sind stolz auf die gemeinsame Reise, die wir mit den Kindern, Eltern und Nachhilfelehrern während der letzten Jahre erleben durften, und danken für das Vertrauen und die Unterstützung. Jede Reise führt zu neuen Horizonten. Wir laden alle Heytimi-Familien und Nachhilfelehrer ein, ihren Bildungsweg mit Cleverly.de – Mentoring für Kids weiterzugehen. Dort findet ihr viele vertraute Gesichter und könnt eure Lernreise nahtlos fortsetzen.“

Cleverly wurde wie Heytimi im Jahr 2020 gegründet, konnte jedoch mit einer Gesamtfinanzierungssumme von rund 8,6 Millionen Euro deutlich mehr Kapital einsammeln. Hinter dem Startup stehen Investoren wie Rubio Impact Ventures, Emma Ventures, Capnamic, Florian Langenscheidt, Verena Pausder, Lea-Sophie Cramer und die Flixbus-Gründer.

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