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Bobbie kann Insolvenz abwenden

Bobbie kann Insolvenz abwenden

Saskia Doll

Saskia Doll

20. März 2024

2 Min. Lesezeit

Erst Anfang des Monats machte Bobbie publik, dass die Suche nach einem neuen Geldgeber erfolglos verlaufen sei. Das Startup musste einen Insolvenzantrag stellen.

In einem Beitrag auf der Plattform Linkedin informierte einer der Gründer über die neuen Entwicklungen. Die Resonanz auf den emotionalen Post war beachtlich: Eine Million Impressionen, knapp 500 Kommentare. Neben zahlreichen ermutigenden Worten und viel Zuspruch erreichten Bobbie offenbar auch konkrete Investitionsangebote.

Auf Linkedin schreibt Geschäftsführer Alexander Gran:

„Wo unsere Bestandsgesellschafter und etliche Venture Capitalists das Modell nicht finanzieren wollten, kamen nun aus den unterschiedlichsten Richtungen Angebote. Von reinen Finanzinvestoren über Lieferanten, Kunden, Wettbewerbern und Internetkonzernen war alles dabei. Am Ende gab es eine spannende Shortlist und ein sehr solventer, agiler Investor machte kommerziell und menschlich das beste Angebot.“

Wer genau der neue Investor ist und in welcher Höhe die Finanzierung liegt, ist nicht bekannt. Laut Aussage von Bobbie sichert die Summe die Liquidität des Unternehmens allerdings auf Jahre. Das erste Geld floss in derartiger Rekordzeit, dass die Gründer die Insolvenzanträge bereits zurückziehen konnten. Sie gelten damit als nie gestellt, da das Insolvenzverfahren noch nicht eingeleitet worden war.

Bobbie konnte den Geschäftsbetrieb bereits wieder aufnehmen und bedient Projekte, LieferantInnen und KundInnen wie zuvor. In einer Rundmail an die GeschäftspartnerInnen des Startups heißt es:

„Wir schauen nun gestärkt in die Zukunft. Wir werden weiter an der Automation und Effizienz der Baustoffbeschaffung arbeiten und mit den neuen Mitteln unseren Vertrieb und Service massiv erweitern. Um unseren Kunden das Leben zu vereinfachen und den Einkaufsprozess schneller und preiswerter zu machen, wird unser IT-Team verstärkt am E-Procurement, Digital Twin, AI-Tendering und an intelligenten Baustoffdaten arbeiten. Unser Vertrieb wird auf allen Ebenen weiter ausgebaut und wir werden unsere Key-Account Teams weiter aufstocken, um endlich alle Anfragen bearbeiten zu können.“

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