Munich Startup
5 Erfolgsgeschichten aus der UnternehmerTUM

5 Erfolgsgeschichten aus der UnternehmerTUM

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

2. Juni 2022

3 Min. Lesezeit

Flix ging vor rund 10 Jahren mit der Prämisse an den Start, „für eine junge und studentische Zielgruppe neue Möglichkeiten zu eröffnen günstig und sehr komfortabel zwischen deutschen Städten zu reisen“. Unterstützung erfuhr das Unternehmen auf seinem Weg von mehreren Münchner Entrepreneurship Centern, darunter auch die UnternehmerTUM. Nach eigenen Angaben konnte die UnternehmerTUM Flix vor allem mit ihrem umfangreichen Netzwerk in Politik und Industrie unterstützen. Inzwischen ist das Unternehmen von Jochen Engert, Daniel Krauss und André Schwämmlein rund 2,7 Milliarden Euro wert und betreibt neben Bussen auch Züge. Und das nicht mehr nur in Deutschland, sondern in weiten Teilen Europas, Nordamerikas und in Brasilien. (Foto: Flix)
Proglove
Die Gründer von Proglove waren bereits als Studierende Stipendiaten des ‚Manage & More‘-Programms der UnternehmerTUM. Mit ihrem Startup Proglove folgte 2015 die Teilnahme am ersten Batch des TechFounders Accelerator-Programms. Auch der erste Prototyp des Handschuhs mit integriertem Barcodescanner für die Industrie wurde im Garchinger Makerspace gefertigt. Mittlerweile beschäftigt das IoT-Startup mehr als 250 MitarbeiterInnen in München, Chicago und Belgrad, zu den Kunden gehören Mercedes-Benz, VW, BMW, DHL, XPO Logistics, GAP und Staples. Wie Anfang Mai bekannt wurde, übernimmt der schwedische Private-Equity-Investor Nordic Capital eine Mehrheitsbeteiligung an Proglove. Bayern Kapital, Summit Partners und DI Technology verkaufen ihre Anteile am Unternehmen, die Gründer und das Management von Proglove bleiben beteiligt. (Foto: Proglove)
Blickfeld führt Für-Gründer-Ranking an
Blickfeld, 2017 von Mathias Müller, Florian Petit und Rolf Wojtech gegründet, entwickelt und produziert LiDAR-Sensoren und Wahrnehmungssoftware. Die Lösungen liefern hochauflösende dreidimensionale Umweltinformationen und ermöglichen zahlreiche Anwendungen, die von autonomem Transport und Mobilität bis hin zu Smart Cities, industriellen Anwendungen und Sicherheitsapplikationen reichen. UnternehmerTUM hat Blickfeld mit Venture Capital unterstützt. So investierte UnternehmerTUM Venture Capital Partners (UVC Partners) bereits in der Seed-Phase in 2017 in das Münchner Startup, weitere Investments folgten. (Foto: Blickfeld)
Isar Aerospace
 UVC Partners investierte auch in Isar Aerospace. Die Verbindungen zur Technischen Universität München (TUM) reichen aber weiter: Isar Aerospace wurde als Folge einer Raketentechnik-Initiative von TUM-Studierenden 2018 ausgegründet. Seitdem konzentriert sich das Münchner Raumfahrtunternehmen auf den Bau kleiner Trägerraketen, die moderne Kleinsatelliten transportieren können. Die Produktion von Spectrum, des 2-stufigen Launchers von Isar Aerospace, schreitet nach Plan voran: Die Münchner haben den Aufbau ihrer eigenen, vertikal integrierten Fertigungsanlage bereits abgeschlossen und arbeiten daran, wichtige Tests zu absolvieren. Sind diese Meilensteine erreicht, stehe einem ersten Testflug Ende 2022 nichts mehr im Wege. Um dieses Vorhaben zu finanzieren konnte das Münchner Unternehmen bislang bereits 171 Millionen Euro einsammeln. (Foto: Isar Aerospace)
Navvis
Mit inzwischen rund 200 MitarbeiterInnen entwickelt und vermarket Navvis Hard- und Software zur Erfassung (Kartierung) von Innenräumen. Dabei kommen mobile Laserscanner zum Einsatz, aus deren Daten das Startup „digitale Zwillinge“ der gescannten Räume erstellt. Diese werden vor allem in der Überwachung und Dokumentation von Bauprojekten sowie der Produktions- und Fabrikplanung eingesetzt. Zu den Kunden des Startups zählen Unternehmen wie BMW, Daimler, Allianz, Audi und Skoda. Durch die UnternehmerTUM und TUM erfuhren die Navvis-Gründer auf mehrere Arten Unterstützung: Neben Gründungsunterstützung und der Bereitstellung von Büroflächen wurden die ersten Prototypen für das Indoor Mobile Mapping System (IMMS) in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Industriedesign entwickelt. (Foto: Navvis)
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