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AeroLifi und Demodesk bei Gründerwettbewerb ausgezeichnet

AeroLifi und Demodesk bei Gründerwettbewerb ausgezeichnet

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

25. April 2018

2 Min. Lesezeit

AeroLifi aus Weßling und Demodesk aus Unterschleißheim haben Hauptpreise beim Gründerwettbewerb — Digitale Innovationen gewonnen. AeroLifi arbeitet an einer Möglichkeit, Daten mit Licht zu übertragen. Demodesk entwickelt Screen-Sharing für Cloud-Anwendungen.

Die beiden Startups aus dem Raum München wurden auf der Hannover-Messe als Sieger des Gründerwettbewerbs — Digitale Innovationen ausgezeichnet. Die weiteren Hauptpreise gingen an Picum MT, MotionMiners, LiveEO und Walkerschair. Die Auszeichnungen des Bundeswirtschaftsministeriums sind mit 32.000 Euro dotiert. Die Startups erhalten außerdem Coaching und Mentoring. Der mit 10.000 Euro dotierte  Sonderpreis „Industrie 4.0“ geht an  drag&bot aus Stuttgart.

AeroLifi: Licht statt Funk

Die neuartige Methode von AeroLifi aus der 5.000-Einwohnergemeinde Weßling im Landkreis Starnberg soll höhere Bandbreiten bieten als herkömmliche Techniken wie WLAN, Mobilfunk oder Bluetooth. Auch die Stör- und Datensicherheit soll höher sein. Eine direkte Sichtverbindung von LED und Empfänger ist nicht notwendig. AeroLifi-Geschäftsführer Dr. Markus Werner sagt:

„Der Datenhunger wächst und bei der Übertragung per Funk stoßen wir inzwischen an die Grenzen der Funkfrequenzen. Die Kommunikation über Licht verspricht mehr Datenvolumen und mehr Sicherheit. In geschlossenen Räumen ist eine lichtbasierte Datenübertragung abhörsicher.“

AeroLifi

AeroLifi, © Janssen

Einfaches und schnelles Screen-Sharing

Demodesk mit Sitz im Münchner Vorort Unterschleißheim bietet ein webbasiertes Screen-Sharing für interaktive Produktdemonstrationen, Schulungen und den Kundendienst an. Die Sharing-Partner können in der angehängten Cloud-Anwendung gleichzeitig arbeiten. Auf ihren Endgeräten muss für die Nutzung keine Software installiert werden, Firewalls können somit in Betrieb bleiben, und die Übertragungsrate soll größer als bei bisherigen Angeboten sein. Geteilt wird nur der Inhalt eines Browser-Tabs und nicht der gesamte Bildschirminhalt mit möglicherweise vertraulichen Inhalten. Veronika Riederle, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Demodesk, sagt:

„Unsere Anwendung ist deutlich einfacher, schneller und sicherer als herkömmliche Screen-Sharing-Angebote.“

Demodesk

Demodesk, © Janssen

Im nächsten Schritt will das Unternehmen eine künstliche Intelligenz implementieren, die Vertriebler in Echtzeit unterstützt.

Die nächste Runde des Gründerwettbewerbs — Digitale Innovationen startet am 2. Juli 2018.

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