Munich Startup
7,5 Millionen Euro für Alasco

7,5 Millionen Euro für Alasco

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

9. Juni 2020

2 Min. Lesezeit

Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Alasco: Zwei Jahre nach seiner Gründung kann das Münchner Startup eine Series-A-Finanzierung in Höhe von 7,5 Millionen Euro abschließen. Als neue Investoren konnten Global Founders Capital und Anyon gewonnen werden. Auch die Bestandsinvestoren HV Holtzbrinck Ventures, Picus Capital und die Flixbus-Gründer schließen sich erneut der Finanzierungsrunde an.

Über eine Finanzspritze von insgesamt 7,5 Millionen Euro kann sich das Proptech-Startup Alasco freuen. Das frische Kapital soll in den Ausbau des Teams und die weitere Entwicklung der Cloud-Software hin zur zentralen Finanzplattform für alle Beteiligten von Immobilienprojekten fließen.

Digitale Lösungen wichtig für die Bau- und Immobilienbranche

Mit seiner SaaS-Lösung unterstützt Alasco ProjektentwicklerInnen beim Finanzmanagement komplexer Projekte: Indem Arbeitsprozesse automatisiert werden und alle Finanzdaten in einer zentralen Informationsquelle zur Verfügung stehen, soll die Produktivität von allen Projektbeteiligten gesteigert werden.

„Wir glauben an das erfahrene Team und ihr gut ausgereiftes Produkt. Alasco löst ein echtes Problem in einem Markt, der bislang wenig digital ist und oft noch auf manuelle Controlling-Prozesse setzt. Gerade Corona hat gezeigt, wie wichtig digitale Lösungen auch für die Bau- und Immobilienbranche sind”,

sagt Matthias Müller, Partner bei Global Founders Capital.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Alasco – ein sehr ambitioniertes Team in einem spannenden Markt. Alasco ermöglicht die einfache Verknüpfung von Projektdaten, um Geschäftsentscheidungen effizienter und schneller voranzutreiben – ein absolutes Manko in der Bau- und Immobilienindustrie. Alasco eröffnet neue, effiziente Möglichkeiten, von der die gesamte Industrie profitieren wird”,

mein Rupprecht Rittweger, Co-Founder Anyon.

Das Beste aus beiden Welten

„Es freut uns, dass wir mit GFC und Anyon zwei sehr erfahrene Investoren mit unterschiedlichem Fokus gewinnen konnten. So vereinen wir erneut das Beste aus beiden Welten und können unsere Expertise sowohl im Bereich Technologie und Software als auch im Bereich Real Estate weiter stärken. Besonders glücklich macht uns, dass unsere bisherigen Investoren HV Holtzbrinck Ventures und Picus Capital sich erneut beteiligen und zeigen, dass sie an uns und unsere Plattform glauben”,

freut sich Benjamin Günther, Gründer von Alasco.

Das Münchner Startup konnte seit Markteintritt nach eigenen Angaben mehr als 70 Kunden für seine Finanzmanagement-Software gewinnen. Mit der Cloud-basierten Lösung können Bauherren und -frauen ProjektmanagerInnen, Finanzdaten und Prozesse von Bau- und Immobilienprojekten digital managen.

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