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Apps4Muc: Welche Apps braucht München?

Apps4Muc: Welche Apps braucht München?

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

4. September 2019

3 Min. Lesezeit

App-Entwickler und Startups aufgepasst: Bewerbt Euch beim Innovationswettbewerb ‚Apps4Muc‘, wenn Ihr eine innovative App-Idee habt, die München digitaler macht. Es winken bis zu 20.000 Euro für die Realisierung Eurer Lösung. Bis zum 20. September könnt Ihr Euch bewerben.

Die Landeshauptstadt München will digitaler werden. Daher hat der Stadtrat Fördergelder für diesen Bereich bewilligt. Nun können bis zu 20 Apps mit jeweils bis zu 20.000 Euro gefördert werden. Folgende Aspekte sind dabei dem ausschreibenden IT-Referat der Stadt wichtig:

  • Jede App muss eigenständig funktionieren und soll in die München SmartCity App integrierbar sein, beispielsweise über einen Link.
  • Mindestens ein Jahr soll die App betrieben werden.
  • Datenquellen der Stadtverwaltung wie das bestehende Open-Data-Plattform oder das GeoPortals sollen dabei idealerweise genutzt werden. Gleichzeitig steht es dem Bieter frei, weitere Datenquellen zu verwenden oder eigenen Daten zu erheben.

Apps4Muc sucht Lösungen für zwei Themengebiete

Der Innovationswettbewerbs ‚Apps4Muc‘ sucht digitale Anwendungen für zwei Bereiche. Zum einen gesucht sind digitale Lösungen für eine bürgernähere Verwaltung, zum anderen Ideen, um die Lebensqualität in den einzelnen Stadtvierteln zu steigern. Die Apps sollen der Münchner Stadtgesellschaft das Leben leichter machen oder auch die Verwaltung genau dabei unterstützen. Was genau also soll bei ‚Apps4Muc‘ rauskommen?

Der erste Bereich, Neo-Government, will Angebote der Verwaltung flexibler und bürgerfreundlicher gestalten, also beispielsweise:

  • Informationsmöglichkeiten der Stadt München verbessern und/oder erweitern
  • Online-Dienste der Verwaltung besser nutzbar machen
  • Innovative Online-Services entwickeln
  • Digitale Angebote für besondere Bedarfe und/oder Zielgruppen bereitstellen

Apps sollen der Münchner Gesellschaft das Leben leichter machen

Der zweite Bereich, Neo-Quartier betitelt, will die Lebensqualität in den Stadtquartieren steigern. Hierbei steht das „Miteinander“ im Fokus. Das beinhaltete unter anderem folgende Themen:

  • Innovationen, die das „moderne Zusammenleben“ in einer Stadt fördern
  • Menschen im Quartier vernetzen und Kooperationen stärken
  • Nachbarschaften und Nachbarschaftshilfe fördern
  • (Behörden-)Alltag im Quartier verbessern und das Leben erleichtern
  • Lokale Angebote im Quartier ermöglichen und bewerben

Kreative Ideen mit innovativen Technologien

Was im Projekt Smart Together bereits erfolgreich funktioniert hat, will die Stadt München nun auch auf die genannten Themenfelder Neo-Government und Neo-Quartier übertragen. Bewerben können sich Startups, aber auch Teams aus der IT-Community sowie Entwickler von Smartphone-Apps und mobilen Web-Apps. Wichtig ist es, für die genannten Herausforderungen kreative und überzeugende Ideen oder auch konkrete Lösungen anzubieten. Außerdem gern gesehen beim Innovationswettbewerb ‚Apps4Muc‘: innovative Technologien wie Sprachsteuerung.

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