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Satellitengestützte Landwirtschaft: BayWa übernimmt Mehrheit an Vista

Satellitengestützte Landwirtschaft: BayWa übernimmt Mehrheit an Vista

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

12. August 2017

2 Min. Lesezeit

Investition in die digitale Landwirtschaft: Die Münchner BayWa AG übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung von 51 Prozent an der Vista GmbH.

Auf der Basis von Satellitendaten erstellt Vista aus München Vorhersagen zum Nährstoff- und Wasserbedarf oder Ernteprognosen für Forschung und kommerzielle Anwendung. BayWa arbeitet bereits seit 2008 über die Konzerntochter FarmFacts mit Vista zusammen.

BayWa will mit Digital Farming den Ertrag steigern

Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender von BayWa, erklärt zum Hintergrund des Deals:

„Satellitendaten verknüpft mit intelligenten Algorithmen bieten wirksame Ansätze, um Digital Farming schneller flächendeckend umzusetzen.“

Dr. Heike Bach, Geschäftsführerin der Vista GmbH, sagt:

„Unser Ziel ist für unsere Kunden noch attraktivere Lösungen zu schaffen, die einen spürbaren Beitrag zur Wertschöpfung und zur Ressourcenschonung leisten. Innovation und Nachhaltigkeit gehören dabei für uns zusammen.“

Der Landwirtschafts- und Energiekonzern nutzt bereits Lösungen von Vista: Durch den kombinierten Einsatz von Satelliten-, Boden- und Wetterdaten  sollen landwirtschaftliche Betriebe  damit den Ertrag je Fläche verbessern und Ressourcen einsparen können. Vista  beschäftigt derzeit 17  Mitarbeiter.

Das Großunternehmen hat schon in der Vergangenheit Akzente in Richtung innovativer Lösungen gesetzt. Gemeinsam mit RWA unterstützen die  Münchner im Rahmen des Agro Innovation Labs Agrar-Startups. Außerdem ist BayWa erst vor wenigen Monaten mit einer Minderheitsbeteiligung beim kalifornischen Startup Abundant Robotics eingestiegen. Dieses entwickelt automatisierte Erntesysteme für Obstanlagen.

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