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Logistik-Startup blik erhält 7-stellige Seed-Finanzierung

Logistik-Startup blik erhält 7-stellige Seed-Finanzierung

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

4. Juli 2018

2 Min. Lesezeit


Das Münchner Startup blik erhält ein siebenstelliges Investment in seiner Seed-Finanzierungsrunde. Das Jungunternehmen will mit seiner disruptiven IoT-Lösung  den Logistikmarkt aufmischen. Das Kapital der Münchner und Berliner Investoren soll die Entwicklung der Dienstleistungen und Produkte von blik beschleunigen.

Das Münchner Startup bietet einen digitalen Service zur Logistik-Prozessoptimierung und hilft anderen Unternehmen dabei, mit IoT-Lösungen Waren und Prozesse zu überwachen. Ausgehend von einer Projektarbeit der drei Gründer für einen Automobilhersteller entwickelte blik sein innovatives Produkt. Mittlerweile ist das Team auf 14 Mitarbeiter angewachsen.

Mit der Finanzierung soll Technologie weiterentwickelt werden

Mit ihrem Geschäftsmodell überzeugte das dreiköpfige Gründerteam die Investoren Ceravis Ventures, Motu Ventures und zusätzlich weitere Business Angels. Die siebenstellige Investitionssumme soll das Unternehmen dabei unterstützen, die Entwicklung seiner IoT-Funktionalitäten und Sensorkomponenten zu beschleunigen.

blik bringt Transparenz in die Lieferketten seiner Kunden. In Echtzeit wird eine digitale Kopie der supply chain mit Hilfe der innovativen IoT-Technologie erstellt. Dieser Ansatz vereinfacht die Warenverfolgung und ermöglicht eine Performance-Analyse, um die Wertschöpfung der Unternehmen zu verbessern. Mit seiner Technologie wurde das Startup bereits Gewinner des Innovators‘ Pitch und erhielt den zweiten Platzes beim TechCrunch „Disrupt Startup Battlefield“.

Mit MAN nutzt ein Fahrzeughersteller die blik-Technologie. Dank der neu gewonnen Daten können die Planungsprozesse beim Kunden einfacher und transparenter gestaltet werden. Diese Prozesse sollen künftig weiter automatisiert werden.


Anmerkung der Redaktion: Im Frühjahr 2019 wurde Blik liquidiert. Mit ein Grund hierfür war laut Angaben der Gründer der fehlende Markt.

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