Munich Startup
DAX 30 Startup- und Innovationsmonitor: Update 2019

DAX 30 Startup- und Innovationsmonitor: Update 2019

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

19. März 2019

2 Min. Lesezeit

Mit speziellen Programmen für Startup- und Innovations-Aktivitäten versuchen etablierte Unternehmen, Dynamik und Innovationsgeschwindigkeit — vermeintliche Stärken vieler Startups — in der eigenen Unternehmensstruktur zu etablieren. Welche Programme und Förderungen die DAX 30 Konzerne verfolgen, zeigt der aktuelle Startup- und Innovationsmonitor von mm1.

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind Schlagworte, die auch vor etablierten Unternehmen wie den DAX 30 Konzernen keinen Halt machen. Innovative Startups können sich zu ernstzunehmenden Konkurrenten entwickeln — angetrieben durch Unternehmergeist und Risikokapital sowie dem Einsatz schlanker und kundenzentrischer Entwicklungsmethoden wie Lean Startup oder Design Thinking.

Kein Bestandsgeschäft und disruptive Geschäftsmodelle

Unbehindert von Bestandsgeschäft können Startups außerdem disruptivere Geschäftsmodell- und Produktinnovationen verfolgen. Diese Vorteile bzw. Stärken haben mittlerweile auch etablierte Großkonzerne wie BMW, Siemens oder Lufthansa erkannt und setzen zunehmend auf speziell auf Startups ausgerichtete Programme und Förderungen. Welche Maßnahmen welches Unternehmen dabei aktuell verfolgt, zeigt der DAX 30 Startup- und Innovationsmonitor 2019:

Startup- und Innovationsmonitor von mm1

Rund die Hälfte der Initiativen sind Acceleratoren

Die Übersicht zeigt auf, dass bei rund 90 Prozent der DAX 30 Konzerne spezielle Programme für Startup- und Innovations-Aktivitäten fest implementiert sind. Sie lassen sich in drei Kategorien einteilen. Erstens, Incubatoren für den schnellen Start neuer Geschäftsmodelle. Zweitens, Acceleratoren für die zügige Umsetzung einer Idee bis zur Marktreife. Und drittens, Risikokapitalgeber für die rein finanzielle Beteiligung an vielversprechenden Startups. Die Untersuchung von mm1 zeigt, dass rund die Hälfte der 67 identifizierten DAX 30 Startup-Initiativen Acceleratoren sind. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt also auf der Beschleunigung bestehender Produkte- und Geschäftsideen.

Organisiert sind die Programme entweder in Form von Ausgründungen oder als interne Unternehmensbereiche. Bei Incubatoren und Acceleratoren überwiegt die interne Variante. Risikokapitalgeber hingegen sind üblicherweise aus den Unternehmen ausgegliedert, dies in Form von eigenständigen Venture Capital Gesellschaften (VCs).


Weitere Informationen

Mehr davon

Passende Beiträge zum Weiterlesen

Munich Startup Recap 28/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 28/26

12.07.26
2 Min.
Auxilius erhält 1,3 Millionen Euro Pre-Seed-Finanzierung
Ökosystem

Auxilius erhält 1,3 Millionen Euro Pre-Seed-Finanzierung

07.07.26
3 Min.
Munich Startup Recap 27/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 27/26

05.07.26
2 Min.
Munich Startup Recap 26/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 26/26

28.06.26
2 Min.
Munich Startup x Kinoliebe 2026
Ökosystem

Munich Startup x Kinoliebe 2026

25.06.26
2 Min.
Munich Startup Recap 25/26
Ökosystem

Munich Startup Recap 25/26

21.06.26
2 Min.