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Flixtrain fährt ab 2028 nach München

Flixtrain fährt ab 2028 nach München

Saskia Doll

Saskia Doll

28. Mai 2026

2 Min. Lesezeit

Flixtrain erweitert sein Angebot in Deutschland und startet in zwei Jahren auch in München. Das Traveltech-Unternehmen setzt dabei auf neue Hochgeschwindigkeitszüge mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 230 km/h. München zählt laut Flix zu den wichtigsten Wachstumsmärkten für nachhaltigen Fernverkehr in Deutschland.

Die neuen Lokomotiven stammen vom Typ Vectron und kommen über den Partner Akiem. Siemens Mobility fertigt die Fahrzeuge in München-Allach. Flixtrain plant außerdem, die bestehende Kooperation mit dem Nahverkehr weiter auszubauen.

„Mit Flixtrain in München schließt sich für uns ein Kreis – wir kommen dorthin zurück, wo wir 2013 angefangen haben, Bayern ist ein riesiger Markt für nachhaltiges Reisen, und mit unseren neuen Zügen leiten wir auch hier eine neue Ära des Zugreisens ein – schnell, komfortabel und für alle erschwinglich”,

sagt André Schwämmlein, CEO und Mitgründer von Flix.

Auch Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter begrüßt den Ausbau:

„Dass Flixtrain ab 2028 nach München fährt und dafür auf Siemens-Lokomotiven aus bayerischer Produktion setzt, ist ein doppeltes Bekenntnis zum Standort Bayern. Mehr Wettbewerb auf der Schiene, der nicht zu Lasten des Schienenpersonennahverkehrs geht, ist gut für die Fahrgäste, und Investitionen in moderne Züge stärken nicht nur den Verkehrssektor, sondern auch unseren Industriestandort.“

Neue Züge mit mehr Komfort

Die neuen Flixtrains basieren auf der Talgo-230-Plattform und verfügen über barrierefreie Einstiege, moderne Fahrgastinformationssysteme, leistungsfähiges WiFi sowie ein neues Sitzkonzept. Gemeinsam mit Talgo hat Flix projektspezifische Anpassungen vorgenommen, um die betriebliche Effizienz zu steigern.

Flix verfolgt das Ziel, nachhaltigen Fernverkehr erschwinglich zu machen. Das Unternehmen ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv und betreibt unter anderem die Marken Flixbus, Flixtrain, Kamil Koç und Greyhound. Seit der Gründung setzt Flix auf ein Asset-light-Geschäftsmodell und eine technologiegestützte Plattform.

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