Munich Startup
Flowers Software sichert sich 3,2 Millionen Euro

Flowers Software sichert sich 3,2 Millionen Euro

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

7. November 2022

3 Min. Lesezeit

Flowers hat es sich zum Ziel gesetzt, teure Automatisierungstechnologien auf Enterprise-Level kleineren und mittleren Unternehmen zugänglich zu machen. Dabei setzen die beiden Gründer Andreas Martin und Daniel Vöckler bei der Übersicht von Arbeitsabläufen und deren Ausführung an. Sobald die Arbeitsabläufe definiert sind, führt die Software jeden Mitarbeitenden im Unternehmen durch die Prozessschritte und soll sicherstellen, dass alles korrekt, transparent und pünktlich erledigt wird.

„Es gibt zwei universelle Wahrheiten, die praktisch alle Organisationen betreffen. Erstens, dass Unternehmen beim Thema Organisation verzweifelt sind. Ohne klare Übersicht und durch fehlende Werkzeuge weiß die rechte Hand oft nicht, was die linke Hand tut. Informationen existieren in Silos und Prozesse, die Transparenz und Wertschöpfung fördern sollten, sind so schwerfällig, dass sie nur selten eingehalten werden. Das führt zu teuren Fehlern und Verzögerungen. Infolgedessen entwickeln Unternehmen noch komplexere Prozesse und verwenden Tools, die für ihren Zweck nicht geeignet sind und die Systemlandschaft weiter fragmentieren“,

sagt Andreas Martin, CEO und Co-Founder von Flowers Software. Er erklärt weiterhin:

„Zweitens ist die Geschäftslogik jedes Unternehmens komplett einzigartig. Insel-Tools sind aber so gestaltet, als hätten alle Unternehmen dieselbe Logik. Deshalb tun sich Firmen schwer damit, ihre Prozesse auf die Logik einer bestimmten Insel-Lösung abzubilden. Sie wünschen sich eine flexible Lösung, die sich an ihre Bedürfnisse anpasst.“

„Flowers setzt neue Maßstäbe für kleine und mittelständische Unternehmen“

Nun konnte das Startup erstmals Investoren von sich überzeugen und eine Startfinanzierung in Höhe von 3,2 Millionen Euro abschließen. La Famiglia führt die Finanzierungsrunde an, unter Beteiligung von LEA Partners und Collective Ventures. Außerdem zählen Personios Co-Founder Ignaz Forstmeier, SAP Hybris-Gründer Carsten Thoma, die Sevdesk-Gründer Fabian Silberer und Marco Reinbold sowie der Ironhack-Co-Founder Gonzalo Manrique zu den Investoren.

„Flowers setzt neue Maßstäbe für kleine und mittelständische Unternehmen. Effizienz, Produktivität und Rentabilität wurden durch die hyperautomatisierten Workflows stark gesteigert. Das fand bei vielen Kunden in verschiedenen Branchen Anklang. Mit Flowers verfügen die Unternehmen erstmalig über eine Software, die sich an ihre Arbeitsweise anpasst und nicht umgekehrt. Wir sind beeindruckt von dem Produkt und der Vertriebsstärke, die Andreas, Daniel und das Team bereits erreicht haben, und freuen uns darauf, sie bei der Ausweitung auf neue Märkte zu unterstützen“,

sagt Judith Dada, General Partner bei La Famiglia.

Mit dem neuen Kapital wird sich Flowers Software auf seine Markteinführungsstrategie in Europa und die weitere Produktentwicklung konzentrieren. Das Unternehmen stellt außerdem MitarbeitInnen für die Bereiche Softwareentwicklung, Kundenerfolg, Vertrieb und Marketing ein.

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