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Freshfoods sagt Servus

Freshfoods sagt Servus

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

25. Oktober 2018

1 Min. Lesezeit

Seit 2011 versuchte Freshfoods, sich auf dem deutschen Online-Supermarkt-Markt zu etablieren. Jetzt muss die Tochter des Regionalhändlers Feneberg ihr Ende verkünden. Der Münchner Lieferdienst wird eingestellt und an Bringmeister übergeben.

„Trotz hoher Anstrengungen und viel Herzblut müssen wir die eigene Auslieferung aufgrund der hohen Investitionen leider […] einstellen.“

Mit diesen Worten verabschiedet sich Freshfoods von seinen Kunden. Diese sollen allerdings auch weiter ihre Lebensmittel & Co online bestellen können, nur dann über den Service von Anbieter Bringmeister.

Das Sortiment des Münchner Online-Supermarkt-Services — eine Tochter der Allgäuer Einzelhandelskette Feneberg — umfasste zuletzt nach eigenen Angaben rund 8.000 Artikel, darunter viele regionale Produkte und Eigenmarken.

Konkurrenzdruck & schlechte Zahlen

Als möglicher Grund für das Ende von Freshfoods gilt der starke Konkurrenzdruck durch andere Anbieter wie dem Liefer-Service von Rewe und Bringmeister, dem Partner-Service von Edeka. Seit vergangenem Jahr ist außerdem Fresh, der Lieferdienst von Amazon, in München aktiv.

Auch die Zahlen von Freshfoods weisen darauf hin, dass sich der Service in München nicht durchsetzen konnte:  Zwischen 2015 und 2016 soll beispielsweise der Jahresfehlbetrag bei knapp zwei Millionen Euro gelegen sein.

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