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Frienton erhält frisches Kapital

Frienton erhält frisches Kapital

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

29. Juli 2025

2 Min. Lesezeit

Das Münchner Fintech-Startup Frienton hat eine weitere Finanzierungsrunde angestoßen. Das 2021 von Josef Schindler, Oleksandr Taran und Björn Wenninger gegründete Unternehmen verfolgt das Ziel, sämtliche Aspekte der Finanzadministration für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) auf einer cloudbasierten Plattform zu bündeln. Die jetzt frisch eingeworbenen Mittel stammen von einer Gruppe ausgewählter Business Angels und sollen gezielt in die Weiterentwicklung der Software sowie in den Ausbau der Marktpräsenz investiert werden. Bei der Finanzierung handelt es sich um ein Wandeldarlehen, die genaue Höhe wurde nicht kommuniziert.

Frienton hat sich seit der Gründung weitgehend aus eigener Kraft finanziert und ist nach eigenen Angaben seit einiger Zeit cashflow-positiv. Aktuell nutzen rund 300 Unternehmen die Softwarelösung der Münchner Firma. Ziel ist es, mit der eigenen Finance-as-a-Service-Plattform weitere Kundensegmente zu erschließen – insbesondere E-Commerce- und SaaS-Unternehmen.

Technologie für automatisierte Finanzprozesse

Das Geschäftsmodell von Frienton basiert auf einer Software-as-a-Service-Lösung, die als digitales Finanzbetriebssystem fungiert. Die Plattform soll KMU die gesamte Finanzadministration erleichtern – von Echtzeit-Reportings wie Live-BWA und Cashflow-Statements bis hin zu automatischer Buchhaltung und Soll-Ist-Vergleichen. Das Produktkonzept trägt den Namen „Closing the Money Chain“. Ziel ist eine lückenlose digitale Verbindung zwischen Bank, Buchhaltung, Steuerkanzlei und Finanzamt.

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist laut Frienton die vollautomatisierte Integration von Zahlungsdienstleistern wie Stripe in die DATEV-Umgebung von Steuerberatenden. Darüber hinaus bestehen Schnittstellen zu E-Commerce-Plattformen wie Shopify und Amazon – entweder bereits live oder kurz vor Veröffentlichung. Die Plattform wird kontinuierlich erweitert, insbesondere im Hinblick auf größere und etablierte mittelständische Unternehmen. Geplant sind unter anderem neue Funktionen wie Kostenstellen-Reportings für differenzierte betriebswirtschaftliche Auswertungen.

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