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Gastbeitrag: Braucht es wirklich noch einen Headhunter?

Gastbeitrag: Braucht es wirklich noch einen Headhunter?

Gastautor

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25. März 2018

3 Min. Lesezeit

Fachkräftemangel ist wohl das Buzz-Word im Personalbereich. Gerade wegen der häufigen Tech-Lastigkeit sind es vor allem ITler, die händeringend benötigt werden. Aber auch bei vielen anderen Nischeneroberungen werden Spezialisten gesucht. Startups haben es oft schwer, Kandidaten von alleine auf sich aufmerksam zu machen.

Denn meist scheitert es nicht an der Motivation, für ein Startup zu arbeiten, sondern mangelt es an der schwer vermeidbaren Unsichtbarkeit. Dazu kommt, dass es bei dem immensen Bedarf auch auf den diversen Jobplattformen mittlerweile unübersichtlich wird. XING, LinkedIn, Stepstone etc. bieten zwar mittlerweile viele neue Tools, die das eRecruitment auch für Startups erleichtern, sind aber weiterhin mit einem enormen Zeitaufwand verbunden. Verständlicherweise sind Personaler nicht die ersten Mitarbeiter, die eingestellt werden und die Gründer haben genug andere Themen um die Ohren, als sich mit Jobplattformen auseinanderzusetzen.

Headhunter mit Algorithmus

Bietet klassisches Headhunting also die Lösung? Es übernimmt die komplette Suche und liefert Kandidaten — ist aber leider auch sehr kostspielig. Warum nicht also noch einen Schritt weiter gehen und Headhunting 4.0 nutzen? Dahinter verbirgt sich die Verbindung aus technologischen und menschlichen Komponenten. Im Falle von JobRocker übernimmt also ein selbstlernender Matching-Algorithmus die erste Vorauswahl, bevor Fachberater mit der für die jeweilige Branche spezifischen Expertise den Prozess weiterführen. Dadurch wird zum einen eine Menge Zeit (ergo auch Geld) gespart und zum anderen die Qualität der Kandidaten erhöht.

Doch nicht nur unternehmensseitig bietet es Vorteile. Auch Kandidaten haben nach der kostenlosen Anmeldung auch Zugang zum „verdeckten“ Jobmarkt. Es genügt also das einmalige Erstellen des Profils und Hochladen des Lebenslaufes und umgeht somit diverse Premium-Mitgliedschaften und ermüdendes Schicken von Bewerbungsschreiben, Motivationsschreiben und Zeugnissen.

Diskretion wird dennoch für beide Seiten gewahrt. So sehen Unternehmen nicht, welche Kandidaten angemeldet sind und Kandidaten nicht, welche Unternehmen Stellen ausgeschrieben haben. Erst beim erfolgreichen Matchen von Stellen- und Kandidatenprofil werden beide Seiten automatisch benachrichtigt.

Der Ansatz, revolutionäre Technologie und fundierte Erfahrung von FachberaterInnen zu kombinieren, ist ein neuer Weg für erfolgreiches, modernes Recruiting in der digitalen Welt und hat auch bisher ganze Branchen revolutioniert.


Über den Autor

Günther Strenn ist Gründer und Geschäftsführer der digitalen Headhunting-Plattform JobRocker. Der gebürtige Salzburger blickt auf über neun Jahre Headhunting-Erfahrung zurück und ist mit seinem Team gerade dabei, das in die Jahre gekommene Geschäft der Personalberatung disruptiv in die Digitalisierung zu führen.

 

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