Munich Startup
Hellabrunn führt RECUP-Becher ein

Hellabrunn führt RECUP-Becher ein

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

18. März 2018

2 Min. Lesezeit

Pünktlich zu Saisonbeginn stellen die gastronomischen Einrichtungen im Tierpark Hellabrunn auf das Pfandbechersystem RECUP um. Damit beteiligen sie sich, wie schon rund 200 Cafés und Bäckereien in München, an der umweltfreundlichen Alternative zum Coffee-to-go-Pappbecher.

Ab Anfang März wird es im Tierpark Hellabrunn ein einheitliches Pfandbechersystem geben. Sowohl die Pächterin des Tierparkrestaurants, die Marché International, als auch die Gastronomen Siegfried Able vom Café Rhino, Tao Garten und Fish&Chips in der Polarwelt, Florian Lechner vom Café Mühle, Verena Able vom Café Bamboo sowie Michele Fuzio vom Café Flamingo sind dabei. So können die Besucher künftig die mehrfach verwendbaren Getränkebecher nicht nur in allen Gastro-Betrieben im Tierpark, sondern auch bei teilnehmenden Partnern in der Münchner Innenstadt zurückgeben. Das Pfand pro Becher beträgt stets einen Euro.

„Es freut mich, dass sich auf Initiative des Tierparks alle Pächter an ein Mehrweg-Pfandsystem anschließen, das sich bereits bei vielen Münchnerinnen und Münchnern als Alternative zum Pappbecher etabliert hat“,

betont Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl. Jedes Jahr werden allein in Deutschland ca. 2,8 Mrd. Einwegbecher für Coffee-to-go verwendet und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen – 320.000 Becher pro Stunde. Dies bedeutet einen unnötigen Ressourcenverbrauch sowie eine unnötige Belastung für die Umwelt. RECUP möchte diesem Trend mit den Mehrwegbechern aus langlebigem Polyprophylen-Kunststoff entgegen gehen. Derzeit ist das Material aufgrund der Herstellungs- und Recyclingbedingungen und einem vergleichbar geringen Energieverbrauch sowie guter Recyclingfähigkeit am besten für ein Mehrweg-System geeignet.

Verbraucher- und umweltfreundliche Lösung

Bisher konnte das 2016 gegründete Unternehmen die Pfandbecher neben München noch in zahlreichen weiteren deutschen Regionen, von Sylt bis zum Bodensee, etablieren. Auch Tierpark-Direktor Rasem Baban freut sich über die Einführung eines einheitlichen Pfandsystems in Hellabrunn:

„Die bepfandeten Mehrweg-Becher sind ein cleveres System, um den umweltschädlichen Einwegtrend zu stoppen. Natürlich hat nicht zuletzt der Tierpark mit seinem Bildungssauftrag ein großes Interesse daran, nachhaltiges und ressourcenschonendes Handeln zu unterstützen. Daher begrüße ich die Mehrwegalternative und bin mir sicher, dass wir damit eine verbraucher- und umweltfreundliche Lösung gefunden haben.“

Mehr davon

Passende Beiträge zum Weiterlesen

15 Millionen für Defencetech Project Q
Deals

15 Millionen für Defencetech Project Q

16.07.26
2 Min.
Sherpa baut KI-Plattform mit 2 Millionen Euro aus
Deals

Sherpa baut KI-Plattform mit 2 Millionen Euro aus

14.07.26
2 Min.
Helsing schließt Milliardenrunde ab
Deals

Helsing schließt Milliardenrunde ab

14.07.26
2 Min.
Knapp 3 Millionen Euro für Finto
Deals

Knapp 3 Millionen Euro für Finto

13.07.26
3 Min.
Insgesamt 91 Millionen Euro für Quantum Diamonds
Deals

Insgesamt 91 Millionen Euro für Quantum Diamonds

10.07.26
2 Min.
411 Millionen Euro: Proxima Fusion wird wertvollstes Fusionsunternehmen Europas
Deals

411 Millionen Euro: Proxima Fusion wird wertvollstes Fusionsunternehmen Europas

09.07.26
3 Min.