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Pilotförderung für digitale Geschäftsmodelle — 25 Mio. Euro im Topf

Pilotförderung für digitale Geschäftsmodelle — 25 Mio. Euro im Topf

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

16. Juli 2019

2 Min. Lesezeit

Das Bundeswirtschaftsministerium erweitert seine Innovationsförderung und fördert nun auch digitale Geschäftsmodelle.
Die Pilotförderung „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“ richtet sich explizit an Jungunternehmen. Es stehen 25 Millionen Euro über vier Jahre zur Verfügung.

Explizit fördert das Programm „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auch nichttechnische Innovationen. Damit richtet sich die Förderung auch an Ideen aus der Kultur-und Kreativwirtschaft, von Freiberuflern oder von Dienstleistungsunternehmen.

Altmaier: „Wir fördern digitale Geschäftsmodelle“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hierzu:

„Wir erweitern unsere Innovationsförderung und fördern nun explizit auch nichttechnische Innovationen, wie neue digitale Geschäftsmodelle.“

Altmaier begründet die Entscheidung so:

„Wir wollen so mehr junge, kleine und mittelständische Unternehmen erreichen, denn es gibt viele kluge unternehmerische Ideen, die unsere Wirtschaft voranbringen, sei es in der Kultur-und Kreativwirtschaft, von Freiberuflern oder von kleinen Dienstleistungsunternehmen.“

Aufruf für das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen im Herbst

Damit will das BMWi auch Hindernisse auf dem Weg von der Idee zum Markterfolg verringern. Unter anderem adressiert die Pilotförderung innovative Geschäftsmodelle und Designansätze, aber auch Anwendungssoftware wie Lern-Apps.

Ein erster Förderaufruf ist für Herbst geplant mit Fokus auf digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle. Für das kommende Jahr ist ein zweiter Aufruf angedacht, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen abzielt. Bei einem dritten Aufruf soll es voraussichtlich um Innovationen mit besonders hohem „Social Impact“ gehen. Es stehen insgesamt 25 Millionen Euro über 4 Jahre zur Verfügung.

Auswahlsystem mit Pitches

Statt wie in vielen Bereichen der Technologieförderung besonders auf naturwissenschaftlich ausgebildete Gutachter zu setzen, werden bei der Pilotförderung die Unternehmer durch Pitches überzeugen müssen.

Die Richtlinie zur Pilotförderung „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen“ des BMWi ist hier einsehbar

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