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Karamba Security eröffnet Standort in München

Karamba Security eröffnet Standort in München

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

24. Juli 2018

2 Min. Lesezeit

Das israelische Startup Karamba Security eröffnete vor kurzem seinen ersten Standort in Deutschland. Die Wahl fiel dabei auf München, das mit seiner Nähe zu Autoherstellern und Zulieferern punkten konnte. Karamba Security hat es sich zur Aufgabe gemacht, vernetzte Autos vor Hackerangriffen zu schützen.

Autos werden immer vernetzter. Laut dem US-Analysehaus Gartner werden es 2020 bereits 61 Millionen Autos sein, die über unterschiedliche Schnittstellen wie SIM oder Bluetooth mit externen Stellen verbunden sind. Diese Entwicklung bringt aber nicht nur Komfort mit sich, sondern macht die Fahrzeuge auch anfällig für Hackerangriffe. Denn über solche Schnittstellen kann auch Schadsoftware ins Auto gelangen. Das israelische Startup Karamba Security möchte mit seiner Lösung diesen Sicherheitslücken entgegenwirken. Noch ist die Software-Lösung des jungen Unternehmens zwar nicht auf dem Markt erhältlich, doch die Gründer konnten bereits Investoren von ihrer Idee überzeugen und 27 Millionen US-Dollar einsammeln.

Viele Pros für München

Mit dem frischen Kapital wurde nun vor kurzem ein weiterer Standort in München eröffnet. Das israelische Startup ist außerdem bereits in Michigan in den USA und Minsk in Weißrussland vertreten. Als deutscher Standort fiel die Wahl auf München, da die bayerische Landeshauptstadt mit ihrer Nähe zu Autoherstellern und Zulieferern überzeugen konnte. Außerdem ist in München seit über einem Jahr der Digital Hub Mobility der Bundesregierung ansässig.

In die Serienproduktion möchte Karamba Security noch in diesem Jahr starten. Dann soll die Software auf den Markt kommen.  Der Vorteil: Die Lösung des israelischen Startups kann in das Produkt eines Zulieferers integriert werden, eine extra Hardware ist dafür nicht notwendig.

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