Munich Startup
Kardex erwirbt Beteiligung an Rocket Solution

Kardex erwirbt Beteiligung an Rocket Solution

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

17. August 2020

2 Min. Lesezeit

Das 2019 gegründete Rocket Solutions hat dynamische Lagerfahrzeuge, sogenannte Rocket Shuttles, entwickelt. Diese bewegen sich innerhalb der Regale und stellen die zu lagernden Behälter und Tablare an den jeweiligen Schnittstellen des Systems bereit. Die Technologie weist offene IoT- und Web-Schnittstellen auf und lässt sich dadurch einfach in Gesamtsysteme integrieren. Das erste Live-System soll noch in diesem Jahr implementiert werden. Neben seinem Hauptsitz in Unterhaching betreibt Rocket Solution noch zwei weitere Entwicklungsschmieden in Forchheim und Wächtersbach bei Frankfurt am Main.

Kardex CEO Jens Fankhänel betont:

„Mit der Technologie der Rocket Solution geht Kardex einen weiteren Schritt hin zu standardisierten Sub-Systemen und erweitert ihr Portfolio im strategisch wichtigen Leichtgutbereich. Durch die Beteiligung an diesem jungen, innovativen Unternehmen erwarten wir auch neue Impulse für Kardex speziell für die Umsetzung unserer IoT-Strategie.“

Kardex ist ein weltweit agierender Industrie-Partner für Intralogistik- Lösungen und ein Anbieter von automatisierten Lagerlösungen und Materialflusssystemen aus der Schweiz. Die Gruppe besteht aus zwei Divisionen, Kardex Remstar und Kardex Mlog. Kardex Remstar entwickelt, produziert und unterhält dynamische Lager- und Bereitstellungssysteme. Kardex Mlog integriert Materialflusssysteme und automatische Hochregallager.

Die Beteiligung an Rocket Solution ist nicht das erste Mal, dass sich Kardex für ein Startup interessiert. Bereits im Mai dieses Jahres erwarben die Schweizer Anteile an dem niederländischen Jungunternehmen Robomotive, welches auf die Entwicklung von Robotern spezialisiert ist, die Objekten ohne längere Einlernprozesse greifen können. Weitere Details über beide Beteiligungen sind nicht bekannt.

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