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Männer gründen häufiger als Frauen

Männer gründen häufiger als Frauen

Gastautor

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27. April 2015

1 Min. Lesezeit

Das Gründen eines eigenen Unternehmens liegt weiterhin in Männerhand. 6,5 % der Männer und nur 4 % der Frauen in Deutschland haben in den letzten dreieinhalb Jahren gegründet oder sind gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen. Das ist ein Ergebnis des „Global Entrepreneurship Monitors“, den das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Ende April 2015 veröffentlichte.

Gründe fürs Gründen

Auch die Motive von Männern und Frauen beim Gründen unterscheiden sich. Männer zieht es mit dem Wunsch nach Unabhängigkeit, Selbstverwirklichung und einem hohem Einkommen in die Selbstständigkeit. Frauen machen sich laut der Studie eher selbstständig, weil sie keine passende Stelle finden.

Fehlende Vorbilder oder fehlendes Wissen?

Den befragten Frauen mangelt es an Gründerinnen als Vorbildern. Und Vorbilder sind „für die Entscheidung zur Selbstständigkeit sind Rollenvorbilder sehr wichtig“, erklären die Arbeitsmarktexperten. Außerdem fehlt es Frauen manchmal an den relevanten Fähigkeiten – oder doch eher am Selbstbewusstsein? Denn nur 32 Prozent der Frauen im Vergleich zu 47 Prozent der Männer glauben, dass sie über die Kenntnisse verfügen, die sie für eine erfolgreiche Gründung benötigen.

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