Munich Startup
Magazino liefert Roboterflotte an Fiege Logistik

Magazino liefert Roboterflotte an Fiege Logistik

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

19. September 2017

2 Min. Lesezeit

Das Münchner Robotik-Startup Magazino hat einen großen Auftrag an Land gezogen: Der mittelständische Logistikdienstleister Fiege Logistik hat 30 weitere Roboter vom Typ Toru bestellt.

Das  Familienunternehmen setzt bereits drei  Münchner Roboter  ein und baut nach erfolgreichem Test nun eine Roboterflotte auf. Fiege-Vorstand Jens Fiege sagt zu dem  Auftrag:

„Wir sehen uns als Pioniere auf diesem Gebiet und entwickeln diese flexible Lösung gemeinsam mit unserem Partner Magazino weiter. Die Kommissionierung in unseren Lagern weiter zu automatisieren ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des Logistikzentrums.“

Magazino-CEO Frederik Brantner:

„Wir sind sehr stolz darauf, gemeinsam mit Fiege die Digitalisierung in der Intralogistik so massiv voranzutreiben.“

Roboter teilen ihre Erfahrungen mit Kollegen

Die Roboter sollen unter anderem in einem Schuhlager des Unternehmens eingesetzt werden. Die Maschinen räumen dort Schuhkartons in die Fachbodenregale ein und bringen sie zur Versandstation.

Der Toru von Magazino im Einsatz bei Fiege.

Der Toru von Magazino im Einsatz bei Fiege. (Foto: Magazino)

Die Roboter von Magazino erhalten ihre Aufträge via WLAN vom Warenwirtschaftssystem und können einzelne Objekte stückgenau aus gängigen Fachbodenregalen picken. Im internen Stauraum lagern die Roboter die gepickten Objekte zwischen und arbeiten so mehrere Bestellungen in einem Lauf ab. Die Toru-Roboter nehmen mit Lasersensoren ihre Umgebung wahr und orientieren sich so im Raum. Orientierungshilfen wie Linien am Boden sind nicht notwendig. Die Roboter erstellen selbst Karten ihrer Umgebung und teilen diese mit ihren Maschinenkollegen. Auch von früheren Erfahrungen mit Objekten lernen alle Roboter der Flotte.

Magazino wurde 2014 in München gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Startup 70 Mitarbeiter.

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