Munich Startup
Münchner MeisterLabs dürfen ins Silicon Valley

Münchner MeisterLabs dürfen ins Silicon Valley

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

29. August 2016

2 Min. Lesezeit

Munich goes San Francisco: Das Münchner Startup MeisterLabs reist ins Silicon Valley. Im Rahmen des Startup Europe Comes to Silicon Valley (SEC2SV)-Programms darf Gründer Oliver Huebler seine Idee präsentieren. Organisiert wird der Trip von EIT Digital und der Organisation Mind the Bridge.

Ziel des SEC2SV-Programms ist es, das schnelle Wachstum auf dem US-Markt zu fördern. Los geht’s am 12. September im Computer History Museum in Mountain View, wo zum Auftakt der European Innovation Day stattfindet. In der darauffolgenden Woche treffen die deutschen Teilnehmer auf amerikanische Manager, um mit ihnen über diverse Vertriebs-, Investitions- und Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen.  Abschließend wird es noch Präsentationen, Meetings und Workshops geben.

Im Kreise der Europa-Elite

MeisterLabs, die die einzigen deutschen Vertreter im Silicon Valley sein werden, befinden sich in dort guter Gesellschaft: So werden die innovativsten Tech Startups aus Ländern wie Belgien, Frankreich, Island, Italien und Slowenien mit am Start sein.

Die Münchner haben mit ihrem Unternehmen (Kapitalaufnahme: 550.000 Dollar; Mitarbeiter: 21)  den sogenannten MindMeister entwickelt, eine kollaborative Online-Mind-Mapping Software. Außerdem stammt auch MeisterTask aus ihrer Schmiede, eine Software für intuitives Aufgabenmanagement.

Von der Reise in die USA erhofft sich COO Oliver Huebler einiges:

„Die Teilnahme an SEC2SV ermöglicht uns, physische Grenzen auszublenden und gemeinsam am Erfolg von MindMeister & MeisterTask zu arbeiten. Wir hoffen auf viele neue Partnerschaften, um an unseren bisherigen Erfolg in den Vereinigten Staaten von Amerika anzuknüpfen. Unterschiedliche Ansichtsweisen erweitern den Horizont ungemein und wir sind stolz, diese im Rahmen von SEC2SV zu erhalten“,

Udo Bub, Director von EIT Digital in Deutschland, erklärte:

„SEC2SV bringt einige der zukünftigen Unicorns aus Europa mit den passenden amerikanischen Industrievertretern zusammen. Die USA haben einen der herausforderndsten Tech-Märkte überhaupt, weshalb EIT Digital erheblich investiert, um eine fokussierte und stabile Brücke zwischen dem Europäischen und US-Markt zu spannen und Unternehmen bei ihrer Internationalisierung zu unterstützen“,

Marco Marinucci, CEO Mind the Bridge, über bisherige Erfolge des Programms:

„Wir haben bereits eindrucksvolle Resultate bei Startups gesehen, die an SEC2SV 2015 teilnahmen. Zum Beispiel hat JobandTalent (Spanien) über 42 Mio. Dollar und Mosaicoon (Italien) über 8 Mio. Dollar Funding eingesammelt. Ich erwarte ähnlich eindrucksvolle Ergebnisse von der diesjährigen Kohorte.“

fügt er hinzu.

Die finale Auswahl der Startups wurde durch eine Gruppe von Investoren getroffen, bestehend aus Mitgliedern des „Startup Europe Partnership (SEP) Investor Forum“ und US-Finanziers.

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