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Munich Startup Festival 2024: Das Sommerfest der Münchner Startup-Szene

Munich Startup Festival 2024: Das Sommerfest der Münchner Startup-Szene

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

18. Juli 2024

3 Min. Lesezeit

Rund 1.750 verkaufte Tickets, inspirierende Keynotes, spannende Panels und eine ausgelassene Festivalatmosphäre mit Musik, Zauberei und Pantomime zeigen: Mit dem Munich Startup Festival, das in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal im Backstage München stattfand, ist innerhalb kürzester Zeit ein zentraler Treffpunkt der Münchner Startup Community entstanden. (Foto: Munich Startup)
Keynote-Speakerin Tijen Onaran, selbst Gründerin und Investorin, begeisterte das Publikum mit ihrem leidenschaftlichen Appell zur Selbstvermarktung. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen in der Politik und der Startup-Welt betonte sie die Bedeutung einer starken persönlichen Marke für den unternehmerischen Erfolg. Onaran ermutigte GründerInnen, ihre individuellen Stärken zu erkennen, ihre Expertise gezielt zu positionieren und authentisch für ihre Themen einzustehen. „Seid sichtbar, habt den Mut für euch und andere einzustehen. Schafft Impact, indem ihr Menschen inspiriert“, so ihr Appell an das Münchner Publikum. (Foto: Munich Startup)
On a High Note ging das Bühnenprogramm auf der Mainstage weiter. Im Panel „Forever Young“ lobten die TeilnehmerInnen auf der Bühne unisono das Münchner Ökosystem im Bereich Biotech: InvestorInnen, erfahrene ManagerInnen sowie Fachkräfte seien reichlich vorhanden, hieß es. Einziges Manko: Deutschland sei zwar gut darin, wissenschaftliche Erkenntnisse zu publizieren, tue sich aber schwer mit der Kommerzialisierung. Auch die Münchner Lokalpolitik war auf dem Festival präsent. Vertreter des Stadtrats, darunter Manuel Pretzl (Fraktionsvorsitzender CSU/FW), Fritz Roth (FDP), Sebastian Weisenburger (Fraktion Die Grünen – Rosa Liste) und Felix Sproll (SPD/Volt-Fraktion), sprachen über Möglichkeiten der Landeshauptstadt, um ortsansässige Startups zu fördern. Im Panel „Vom Startup zum Grownup“ teilten GründerInnen ihre Insights zu Herausforderungen und Erfolgsfaktoren auf diesem Weg. Von deutschen InvestorInnen forderten sie mehr Mut. (Foto: Munich Startup)
Neben den Paneldiskussionen wurde auch die Verleihung des diesjährigen Munich Startup Awards mit Spannung erwartet. Den ersten Platz und damit ein Preisgeld von 10.000 Euro, jeweils zur Hälfte gestiftet von der Messe München und Munich Startup, konnte sich 2NA Fish sichern. Das Startup hat eine Plattformtechnologie zur Messung von RNA-Biomarkern entwickelt, die bei der Auswahl geeigneter Krebstherapien unterstützen, erfolglose Behandlungen, Nebenwirkungen und hohe Kosten vermeiden sowie die Überlebenszeit steigern soll. (Foto: Munich Startup)
Den fulminanten Abschluss des zweiten Munich Startup Festival setzte Kamrad, der die verbliebenen Startup-Gemeinde mit viel Engagement zum Tanzen brachte. Der Chartstürmer, der vielen aus dem Radio bekannt sein dürfte, wird zukünftig als Juror der Castingshow The Voice of Germany im Fernsehen zu sehen sein. Bevor es soweit ist, stellte er bei der Aftershow-Party noch einmal seine musikalischen Fertigkeiten unter Beweis. (Foto: Munich Startup)
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