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Neue Gründerzentren für Bayern – WERK1 aus München mit Vorbildfunktion

Neue Gründerzentren für Bayern – WERK1 aus München mit Vorbildfunktion

Florian Deglmann

Florian Deglmann

Der Exil-Nürnberger erforschte bis April 2019 als Redakteur die Münchner Startup-Szene.

17. Juli 2016

2 Min. Lesezeit

Anfang 2016 hat das Bayerische Wirtschaftsministerium einen Wettbewerb für die Errichtung von Gründerzentren und Netzwerkaktivitäten im Bereich Digitalisierung ausgeschrieben: Mit insgesamt rund 80 Millionen Euro sollen im Rahmen der Initiative Gründerland.Bayern neuartige Gründerzentren und ein einzigartiges Ökosystem entstehen.

Alle Aktivitäten fokussieren darauf, innovativen Startups in ganz Bayern ein ideales Umfeld zu bieten, um die Möglichkeiten der digitalen Technik für neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsideen auszuloten. Als Vorbild und Ansprechpartner gilt hierfür das WERK1.Bayern, das seinen Sitz in der Nähe des Münchner Ostbahnhofs hat.

Austausch mit etablierten Unternehmen

In jedem Regierungsbezirk wird mindestens ein zentraler Anlaufpunkt für Existenzgründer geschaffen. Das Wirtschaftsministerium finanziert bis zu 75 Prozent der Infrastrukturinvestitionen (in den Räumen mit besonderem Handlungsbedarf sogar bis zu 90 Prozent). Darüber hinaus trägt das Wirtschaftsministerium bis zu 50 Prozent der Kosten für die Entwicklung regionaler Netzwerke, bei denen vor allem der Austausch zwischen etablierten Unternehmen und Existenzgründern im Vordergrund steht.

Die regionalen Netzwerke werden darüber hinaus bayernweit zusammenarbeiten und sich mit den bestehenden Einrichtungen, wie etwa BayStartUP, dem Zentrum Digitalisierung.Bayern, Bayern Kapital, der Bayerische Forschungs- und Innovationsagentur und dem bereits erwähnten WERK1.Bayern vernetzen, um das Ökosystem für Gründer in ganz Bayern weiter zu verbessern.

Ausgewählte Bewerber in den Regierungsbezirken

Nach Abschluss der Bewerbungsfrist Mitte Mai 2016 hat eine externe Expertenjury mit Vertretern aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft sowie den kommunalen Spitzenverbänden die eingereichten Konzepte bewertet. Die Bewertungskriterien waren: Mit Fakten belegtes Potenzial der Konzeptregion, gesicherte Anbindung an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, zugesagte Beteiligungen von Unternehmen, Kammern und Verbänden, ein nachhaltiges Engagement der Kommunen sowie Ideen und Konzepte für den Wissenstransfer und die Entwicklung des regionalen Netzwerks.

Auf dieser Basis hat die Jury neun Standorte ausgewählt. Des Weiteren hat der Ministerrat beschlossen, für die Standorte Bayerischer Untermain, Cham und Neustadt a. d. Aisch/Bad Windsheim Modelle für weitere Gründerzentren zu entwickeln.

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