Munich Startup
opentabs: Bestell-Startup gescheitert

opentabs: Bestell-Startup gescheitert

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

28. November 2016

2 Min. Lesezeit

Dank dem Münchner Startup opentabs konnten Kunden in Restaurants und Cafés via App ordern und ihre Bestellung dann gleich vor Ort abholen. Nach Informationen von deutsche-startups.de ist die Firma gescheitert und wird nun abgewickelt.

Auf der Munich Startup-Map präsentierte sich opentabs noch selbstbewusst als

„Marktführer im Bereich „Mobile Ordering&Payment“. Mit unserer App können Kunden bei ihrem Lieblingsrestaurant via App (iOS/Android) bestellen, zahlen und können sich die Bestellung dann einfach vor Ort abholen, ohne an der Schlange anzustehen!“

2014 investierte auch der High-Tech Gründerfonds (HTGF)  in das Unternehmen. Nun ist opentabs offenbar am Ende.

Zwei Gründer mussten opentabs schon früher verlassen

Bereits vor rund einem Jahr die erste Hiobsbotschaft: Zwei der drei Gründer,  Sebastian Heise und Dirk Röder, mussten ihr Unternehmen verlassen. Gegenüber t3n sagte Röder damals:

„Das Geschäft hat sich leider nicht wie erwartet entwickelt und die Investoren haben die Geduld verloren. Federführend hat der High-Tech-Gründerfonds mit den anderen Investoren drastische Sparmaßnahmen gefordert.“

Mit-Gründer Nicolas Plögert war bis zuletzt Geschäftsführer des Unternehmens.  Gegenüber deutsche-startups.de erklärt er zur Liquidierung seiner Firma:

“Ein totes Pferd soll man nicht weiter reiten.“

Seit Oktober dieses Jahres arbeitet Plögert beim Company-Builder „Allianz X“.

Lest auch: Warum wir Scheitern als Chance begreifen sollten.

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