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„Per Anhalter in den Orbit“: Challenge bringt Startups ins All

„Per Anhalter in den Orbit“: Challenge bringt Startups ins All

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

11. September 2021

3 Min. Lesezeit

Der Wettbewerb ist eine Initiative des Projekts „SeRANIS – Seamless Radio Access Networks for Internet of Space“, welches wiederum Teil der an der Bundeswehr-Universität in München angesiedelten dtec.bw ist. Das Vorhaben wird als Experimentierfeld und Technologieplattform zur Entwicklung des nächsten Mobilfunkstandards 6G beitragen und Startups gemeinsam mit founders@unibw direkt in die Mission integrieren. Der Innovations-Wettbewerb richtet sich an New-Space-Startups, Teams und unternehmerische Forschungsinitiativen, die ihre Technologien unter Realbedingungen im Orbit testen und demonstrieren möchten.

Der Ablauf der Challenge

Die SeRANIS x Founders-Challenge ist branchen- und themenoffen – bewerben kann sich also jedes Startup und Team, das innovative Ansätze und Technologien im Weltraum testen möchte. Exemplarisch können diese aus den Bereichen 5G/6G, Navigation, Laser- und Quantenkommunikation, Erdbeobachtung, Datenverarbeitung, KI, Satellitentechnik oder Resilienz kommen. Start der geplanten Mission ist das Jahr 2025. Die Bewerbungsfrist ist der 5. November 2021.

Im Januar 2022 starten die vielversprechendsten Startups dann in ein 4-monatiges Boostcamp. Dort sollen die technische Reife und Machbarkeit ihrer Ideen bewertet und weiterentwickelt sowie die Passung für die Gesamtmission von SeRANIS sichergestellt werden. Darin enthalten ist ein kostenloses Mentoring von technischen Experten sowie themenspezifische Workshops und ein Machbarkeitstest. Anschließend werden die Teilnehmer für „Per Anhalter in den Orbit“ final ausgewählt. Diese erhalten ein 3-jähriges begleitendes Coaching von und mit renommierten Experten aus Luft- und Raumfahrt, Elektrotechnik, Signalverarbeitung und Raumfahrtindustrie. Diese begleiten bei der Produktentwicklung und Zertifizierung und geben wissenschaftliches Feedback. Darüber hinaus stellen sie die benötigte Test-Infrastruktur zur Verfügung. Alles immer mit einem klaren Ziel: Im Jahr 2025 soll die Technologie mit der Kleinsatellitenmission Richtung Weltraum starten.

„Die Innovationskraft des Startup-Standorts Deutschland stärken“

„Mit dieser Challenge möchten wir ganz bewusst den Transfer zwischen Forschung und Praxis vorantreiben, um die Forschung in umsetzbare Produkte zu überführen. Umgekehrt haben Startups jetzt die Möglichkeit Zugang zu einem internationalen Forschungsteam zu erhalten und die SeRANIS-Plattform als Demonstrator für ihre Technologie zu nutzen“,

so Andreas Knopp, der Leiter des Projektes SeRANIS und Initiator der „Per Anhalter in den Orbit“-Challenge an der Universität der Bundeswehr München.

Rafaela Kraus, Vizepräsidentin für Entrepreneurship und Initiatorin von founders@unibw, bestärkt diesen Ansatz:

„Mit der Einbindung und Beteiligung der Startups, Gründerinnen, Gründer und Forschenden im Rahmen des Ideenwettbewerbs leben wir vor, was unser Ziel ist: Forschung, die eine gesellschaftliche Wirkung entfaltet und Innovationspotentiale hebt. Im Falle von SeRANIS x founders leisten wir damit unseren Beitrag, die führende Marktposition der Industrie und die Innovationskraft des Startup-Standorts Deutschland zu stärken.“


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