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Reales Holodeck: GameDeck startet Kickstarter-Kampagne

Reales Holodeck: GameDeck startet Kickstarter-Kampagne

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

12. Juli 2016

2 Min. Lesezeit

Virtual Reality ohne Brille: Im Sommer öffnet das GameDeck für die Öffentlichkeit. Auf Kickstarter können VR-Begeisterte das Projekt unterstützen und sich Vorab-Tickets sichern.

Wir hatten schon im März die Gelegenheit, das innovative GameDeck auszuprobieren. Noch diesen Sommer soll die VR-Erfahrung dann für alle öffnen. Bis dahin ist aber noch letzter Feinschliff notwendig, für den das Team der Reality Twist GmbH die Crowd auf Kickstarter um Unterstützung bittet.

Das GameDeck kombiniert Projektionen mit haptischen Elementen und Spezial-Effekten wie Wind und Feuer. Im Ergebnis bietet es den Nutzern eine Mischung aus Exit Game, 4-D-Kino und Adventure Game. Das aktuelle Spiel basiert auf dem Kino-Abenteuer „Mara und der Feuerbringer“ von Bernd-das-Brot-Erfinder Tommy Krappweis. In dem modularen Raumkonzept können sowohl kleine GameDecks als auch große Dungeons abgebildet werden. Bis zu fünf Personen pro Team werden durch die diversen Räume geschleust. In einer Sequenz müssen Spieler ein Floß steuern, indem sie ihr Gewicht an die richtige Stelle verlagern.

Thomas Wagner, Co-Gründer von Reality Twist, erklärt:

„So kann GameDeck all das, was Computerspiele auch können – nur mit einer viel höheren Immersion und Intensität, quasi in echt!“

GameDeck verzichtet bewusst auf VR-Brillen

Beim GameDeck werden bewusst Projektoren anstatt VR-Headsets verwendet, da die Gründer beim aktuellen Stand der Technik hier entscheidende Vorteile sehen. Allem voran steht die natürliche Interaktion unter den Gruppenmitgliedern. Außerdem kann so auf Spezialequipment verzichtet werden, wodurch sich auch die Kosten in einem verträglichen Rahmen bewegen. Clemens Hochreiter von Reality Twist, erklärt das Konzept:

„Virtual-Reality-Brillen sind eine spannende Sache. Aber die Fortbewegung, die Haptik und das Gruppenerlebnis sind bis heute ungelöste Probleme. Deswegen haben wir GameDeck VR entwickelt.“

Das Projekt wird vom Film Fernsehfonds Bayern (FFF) gefördert und von der Kultfabrik München, Microsoft Deutschland und Tommy Krappweis unterstützt.

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