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Remberg sammelt 11 Millionen Euro in Series-A ein

Remberg sammelt 11 Millionen Euro in Series-A ein

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

8. Februar 2022

3 Min. Lesezeit

Remberg hat mit seiner sogenannten “Extended-” oder “Anything-Relationship-Management” (XRM) eine Weiterentwicklung des “Customer-Relationship-Management” Ansatzes für die Verwaltung von Kundenbeziehungen entwickelt – allerdings für das Internet der Dinge (IoT). So lassen sich mit der Remberg-Lösung neben Kunden und Kontakten, zugeschnitten auf die Industrie, auch Maschinen, Anlagen, Equipment, Gebäude und vieles mehr zentral an einem Ort verwalten.

Hierzu nimmt die Software alle relevanten Stammdaten über Equipment und Anlagen aus existierenden IT-Systemen wie ERP oder CRM, um den Unternehmen einen Überblick über die eigenen “Dinge” in der Cloud zu ermöglichen, zunächst ohne IoT-Anbindung. Anschließend kann der Kunde in Remberg angeknüpfte Prozesse zuerst im Service – später auch im Vertrieb und Marketing – digitalisieren.

“Der erste Schritt ist erstmal weg von Excel und Papier hin zu einer digitalen Lösung in der Cloud. Solange der Außendienst, wie z.B. Servicetechniker im Mittelstand, Berichte noch auf Papier ausfüllt und Mitarbeitende im Kundenservice kein zentrales Ticketingsystem haben, brauchen wir hier nicht mit vorausschauender Wartung und IoT kommen”,

so David Hahn, CEO von Remberg. Er und seine Mitgründer Julian Madrzak, Hagen Schmidtchen und Cecil Wöbker lernten sich am Center for Digital Technology & Management (CDTM) kennen. Mit dem 11-Millionen-Investment sollen vor allem die Bereiche Vertrieb und Entwicklung weiter ausgebaut werden.

Einhorn-Gründer glauben an Remberg

Bereits in der letzten Seed-Finanzierungsrunde über 2 Millionen Euro im Jahr 2019 hatten neben Speedinvest und Fly Ventures auch die Gründer von Personio und Forto investiert. Neu kommen nun unter anderem Celonis-Gründer Bastian Nominacher, Gründer und Executives von Uipath, Aiven, Instana und Konux mit dazu. Angeführt wird die Runde von Earlybird.

Hanno Renner, CEO Personio und Investor bei Remberg, erklärt:

„Wir haben schnell Parallelen zwischen Remberg und Personio gesehen. Bevor wir mit Automation im Personalwesen anfangen konnten, mussten wir auch zunächst z.B. Excel für Urlaubszeiten loswerden. Damit Remberg das Potenzial von IoT im Mittelstand ausschöpfen kann, müssen die Prozesse z.B. im Service erstmal weg vom Papier. Speziell bei kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlen oft die Grundlagen und genau das hat Remberg verstanden. Das Potenzial für die Digitalisierung im Mittelstand ist riesig.“

„Remberg denkt kundenorientierte Prozesse komplett neu – nämlich ausgehend von Produkten und Dingen und nicht Parteien, wie z.B. Kunden. Das bietet völlig neue Möglichkeiten, um komplexe Beziehungen in verschiedenen Industrien abzubilden, insbesondere im Hinblick auf die kommende umfassende IoT-Anbindung. Wir glauben daran, dass Remberg hier den entscheidenden Unterschied machen wird und die passende Lösung bietet, um Unternehmen den Weg in die digitale Zukunft zu ebnen”,

sagt Hendrik Brandis, Partner und Gründer von Earlybird.

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