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Sherpa baut KI-Plattform mit 2 Millionen Euro aus

Sherpa baut KI-Plattform mit 2 Millionen Euro aus

Kyrill Ring

Kyrill Ring

Kyrill Ring hat 15 Jahre lang als Live-Reporter fürs Fernsehen gearbeitet und ist seit Juli 2025 als Brand & Communications Manager bei Munich Startup tätig. Hier verantwortet er neben seiner Arbeit als Redakteur für die Webseite neue Formate wie den Videopodcast Pitch&People.

14. Juli 2026

2 Min. Lesezeit

Externe Arbeitskräfte machen laut Sherpa inzwischen 30 bis 50 Prozent der Belegschaft vieler Unternehmen aus. Dennoch werden FreelancerInnen, BeraterInnen und Dienstleister häufig noch über klassische Vendor-Management-Systeme (VMS) oder Managed Service Provider (MSPs) verwaltet – Lösungen, die nach Ansicht des Startups den Anforderungen moderner Unternehmen nicht mehr gerecht werden.

Hier setzt Sherpa an: Das Unternehmen entwickelt eine Plattform, die den gesamten Prozess von der Beauftragung über Compliance bis zur Bezahlung in einem System zusammenführt. Anders als bestehende Lösungen wurde die Software von Beginn an für den Einsatz von KI entwickelt und soll künftig sowohl menschliche Arbeitskräfte als auch KI-Agenten verwalten.

Internationale Investoren beteiligen sich

Die Finanzierungsrunde wurde von Seedcamp, DN Capital, Activant Capital und Brighteye gemeinsam angeführt. Darüber hinaus beteiligten sich mehrere erfahrene Operator Angels.

Mit dem frischen Kapital plant Sherpa, seine Plattform bei weiteren Unternehmenskunden auszurollen, Integrationen mit HR-, ERP- und Vendor-Management-Systemen auszubauen sowie Zertifizierungen wie SOC 2 und ISO 27001 vorzubereiten.

Plattform für die hybride Arbeitswelt

Nach Einschätzung des Unternehmens werden künftig nicht nur Mitarbeitende und externe Dienstleister zusammenarbeiten, sondern zunehmend auch KI-Agenten. Dadurch entstehen neue Anforderungen an Steuerung, Compliance und Governance.

Sherpa will dafür eine gemeinsame Infrastruktur bereitstellen, in der sämtliche Arbeitsprozesse unabhängig davon verwaltet werden können, ob sie von Menschen oder KI-Systemen ausgeführt werden. Das Startup legt dabei nach eigenen Angaben besonderen Wert auf Datenschutz und Datensouveränität.

„Die Belegschaft der Zukunft wird nicht nur aus Menschen bestehen. Sie wird eine dynamische Mischung aus Mitarbeitenden, Auftragnehmern, Dienstleistern und KI-Agenten sein, die zusammenarbeiten. Wir glauben, dass sich Workforce Management zu einer intelligenten Orchestrierung sämtlicher Arbeit entwickelt“,

sagt Gründer und CEO Tristan Deschler.

Bereits heute arbeitet Sherpa im Rahmen von Pilotprojekten mit Fortune-500-Unternehmen in Europa, Großbritannien und den USA zusammen. Zu den Zielbranchen zählen Pharma, Industrie, SaaS und digitale Marktplätze.

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