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So war es auf der TNW Conference 2024

So war es auf der TNW Conference 2024

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

24. Juni 2024

3 Min. Lesezeit

The Next Web (TNW) Conference
Auf der diesjährigen TNW Conference trafen sich rund 3.500 Startups, 1.750 Unternehmen, 600 InvestorInnen und 2.000 weitere VertreterInnen des Technologiebereichs in Amsterdam. Die Themen reichten von der Rolle der KI bei der Gestaltung der Zukunft und des Geschäftsumfelds, über die Entwicklung der Arbeit im Technologiebereich in einer Welt nach der Pandemie, bis hin zu nachhaltigen Innovationen, AR und VR. Lektionen darüber, wie man aus Fehlern als Startup-GründerIn lernt und wie man ein Unternehmen, das am Rande des Untergangs steht, wiederbelebt, rundeten das Programm ab. (Bild: The Next Web Conference)
The Next Web (TNW) Conference
Zur Eröffnung von Messe und Konferenz begrüßte Boris Veldhuijzen van Zanten, Co-Founder und Chairman von TNW, die Gäste. Er blickte nicht nur auf vergangene Jahr zurück, sondern stellte auch die Frage, was bei der TNW Conference dieses Jahr im Mittelpunkt stehe – allerdings konnte er diese selbst nicht beantworten. Denn wie Veldhuijzen van Zanten ausführte, gebe es auf der TNW Conference keinen vorgegebenen Schwerpunkt. Stattdessen finde sich das Programm organisch und erst am Ende der beiden Tage lasse sich mit Sicherheit sagen, worauf der Fokus der Konferenz lag. (Bild: Munich Startup)
The Next Web (TNW) Conference
Letztlich machte dann aber doch die erste Paneldiskussion klar, welches Thema im Mittelpunkt der Konferenz steht: Künstliche Intelligenz. Unter der Überschrift „The Journey Ahead: Booking.com’s Glenn Fogel on Shaping the Future of Travel“ stellte sich Glenn Fogel, CEO und President der Booking Holdings, den Fragen von Financial Times Redakteur Murad Ahmed. Und dabei zeigte sich, dass an KI kein Weg vorbei geht. Dabei stellte Fogel zu Beginn klar, dass KI schon lange in seinem Unternehmen eingesetzt wird, nur eben in Form von Machine Learning. Generative KI und Large Language Models böten nun aber gänzlich neue Möglichkeiten. Konkret nannte er hier interaktive Lösungen wie einen KI-Reiseplaner oder KI-Kundenservice. Er machte aber auch klar, dass dies alles eine Weile dauern wird: zunächst würde KI den Menschen nur unterstützen. Zum Ende des Gesprächs konzentrierten sich die beiden dann noch auf die Regulierung von KI: Hier ließ Fogel durchblicken, dass er mit den neuen EU-Regelungen nicht einverstanden ist, eine Überregulierung führe zu Wettbewerbsnachteilen. Warum Booking dann noch ein europäisches Unternehmen sei, wollte Ahmed abschließend wissen. Eine Frage, die Fogel nur vage beantwortete, indem er für die Zukunft nichts ausschließen wollte. (Bild: Munich Startup)
The Next Web (TNW) Conference
Trotz dem Fokus auf KI kamen aber auch andere Themen nicht zu kurz. Von Wearables und Brain-Computer-Interfaces über den „Mythos Fachkräftemangel“ bis hin zu Tipps für Investoren und den Auswirkungen von neuen Technologien auf die Demokratie wurden viele verschiedene Themen diskutiert. In einer aufschlussreichen Diskussion erörterten etwa Bas van Abel, Gründer von Fairphone, Matthew Cockerill, unabhängiger Berater für Designinnovation, und Linnea Ahlgren, leitende Redakteurin bei TNW, die Notwendigkeit einer zirkulären Wirtschaft, in der Unternehmen mehr Verantwortung für ihre Produkte übernehmen. Und in verschiedenen Masterclasses konnten sich GründerInnen, aber auch InvestorInnen zu verschiedensten Themen weiterbilden. Übrigens: Alle Sessions können über das Online-Portal der TNW nachgeholt werden. (Bild: The Next Web Conference)
TNW Pitches
Pitches gab es natürlich auf auf der TNW Conference. In insgesamt vier Pitch-Battles traten Startups verschiedener Schwerpunkte gegeneinander an. Darunter auch Startups aus München (v. l.): Manfred H. Heiss, Gründer und CEO von MyAutoData (MAUD) in der Kategorie „Pixels & Profit“, sowie Valentin Aman, Co-Founder und Geschäftsführer von ESG-X, und Barbara Bachus, COO und Mitgründerin von Exomatter, in der Kategorie „Next in Tech“. Die Gewinner aus den vier Kategorien traten dann am zweiten Veranstaltungstag im Finale gegeneinander an. (Bild: Munich Startup)
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