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Spiritory erweitert Angebot um Trading-App

Spiritory erweitert Angebot um Trading-App

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

12. Januar 2024

2 Min. Lesezeit

Spiritory wurde 2022 von Janis Wilczura, Tilo Saurin und Jan Hofmayer gegründet und ist eine börsenbasierte Live-Trading-Plattform für seltene Spirituosen. Der Handel über die Plattform läuft dabei so ab, dass ErwerberInnen Gebote abgeben und VerkäuferInnen Angebote unterbreiten. Sobald beide Preise übereinstimmen, kommt es zu einer Transaktion. Für die NutzerInnen soll der gesamte Prozess möglichst einfach, transparent und sicher sein. Hierzu verzichtet die Plattform auf aufwendige Fotos und umfassende Beschreibungen, stattdessen wird jede gehandelte Flasche von einem Expertenteam geprüft. Darüber hinaus bietet sie zahlreiche Indikatoren sowie Verkaufshistorien und Datenpunkte, um Kauf- oder Verkaufsentscheidungen zu erleichtern.

Kaufen und Verkaufen in Echtzeit

Nun erweitert das Münchner Unternehmen sein Angebot um eine Trading-App. Damit will Spiritory nach eigenen Angaben einen der größten Wünsche seiner KundInnen erfüllen. Spiritory-Mitgründer Janis Wilczura meint dazu:

“Spiritory ist als erster Marktplatz mit dem Fokus auf einfaches Traden und Investieren in einer der spannendsten Anlageklassen der letzten 10 Jahre und hat damit tausende Nutzer in Deutschland begeistert. Gut einem Jahr nach dem Start, gehen wir jetzt den nächsten logischen und konsequenten Schritt und zeigen mit der Spiritory-App, wie einfach das Handeln sein kann. Damit geben wir noch mehr Sammlern und Investoren die Möglichkeit, ihre Kollektion zu verwalten und innerhalb von Sekunden zu Kaufen und Verkaufen.“

Im Juni letzten Jahres konnte sich das Münchner Startup eine sechsstellige Finanzierung sichern. Das damals eingesammelte Kapital wollte das Unternehmen in zusätzliche Features, ein überarbeitetes Design, mehr Nutzerfreundlichkeit und eine App investieren. Außerdem sollte die Expansion in weitere EU-Länder vorangetrieben werden.

Die App ist raus. Und mittlerweile können auch KundInnen in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Spanien, Portugal, Österreich, Italien, Polen und Irland den vollen Umfang von Spiritory nutzen. Die Expansionspläne des Münchner Startups sollen aber weitergehen: Mittelfristig möchte Spiritory seinen Service in Großbritannien, Skandinavien, Amerika und Ländern in Asien anbieten.

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