Munich Startup
Eure Startups des Monats

Eure Startups des Monats

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

30. April 2024

3 Min. Lesezeit

Bye Bye Toe
Platz 1: Mit einem Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“ schafft es Bye Bye Toe auf den ersten Platz der Startups des Monats im April. Marie Mueller, die Gründerin von Bye Bye Toe, hat einen String-Tanga entwickelt, der laut Aussage der Gründerin nicht nur „das In-den-Schritt-Ziehen“ vermeidet, sondern darüber hinaus auch noch „saubequem“ ist. Unangenehm und zum Teil schmerzhaft sei der sogenannte Cameltoe-Effekt – gemeint ist die optische Verformung des Schritts bei der Frau. Der Bye Bye Toe soll mit seiner Verstärkung durch ein weiches Padding in der Mitte des Strings Abhilfe schaffen. Tijen Onaran, eine der DHDL-Jurorinnen, zeigt sich sofort begeistert von dem Produkt und bot der Gründerin die geforderten 100.000 an. Was zunächst nach einem perfekten Deal aussah, platzte jedoch im Nachgang: Onaran investierte doch nicht in Bye Bye Toe, da das Thema Fashion nicht in die strategische Ausrichtung ihrer Firma passe. Übrigens: Wer Tijen Onaran live erleben will, der sollte sich jetzt Tickets für das Munich Startup Festival sichern. (Foto: Bernd-Michael Maurer / RTL)
Adon Health
Platz 2: Das Münchner Startup für Männergesundheit Adon Health sammelt in seiner Pre-Seed-Runde erfolgreich eine sechsstellige Summe ein und sichert sich mit dieser Meldung auch den zweiten Platz in diesem Ranking. Adon Health hat eine Gesundheitsplattform aufgebaut, die Labortests, Arztberatungen, Medikamentenlieferung und Therapiemanagement mit Fokus auf Testosteronersatztherapien für Männer bietet. Sie soll es Patienten ermöglichen, ihre Versorgung digital und an einem Ort zu verwalten, und somit deutlich weniger komplex und zeitaufwendig ausfallen als der bisherige Standard. Dabei will sich das Startup nicht auf Testosteronersatztherapien beschränken. Zukünftig will Adon Health weitere digitale Gesundheitsdienstleistungen und präventive Medizin für Männer anbieten (Foto: Adon Health)
Climedo
Platz 3: Das 2017 gegründete Münchner Healthtech Climedo bietet eine Lösung mit hybriden Möglichkeiten für klinische Studien und Echtzeit-Einblicke. Mit seinem patientenorientierten Ansatz und der kontinuierlichen Bereitstellung von Dateneinblicken und Visualisierungen zum aktuellen Studienfortschritt ermöglicht Climedo seinen KundInnen eine bessere Kommunikation mit medizinischen Fachkräften und anderen MeinungsführerInnen. Durch seine erfolgreiche Finanzierung Ende 2021 konnte das Startup weiter wachsen. Anfang April brachte uns Co-Founder und CEO Sascha Ritz in einem Updateinterview auf den neusten Stand. (Foto: Climedo)
Quantum Systems
Platz 4: Im April eröffnete der Münchner Drohnenhersteller Quantum Systems einen weiteren Standort in der Ukraine. Zur Eröffnung kam auch Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck. Die Vector-Aufklärungsdrohnen von Quantum Systems sind bereits seit Mai 2022 in der Ukraine im Einsatz. Bisher stellte das Unternehmen nach eigenen Angaben 212 Systeme über die Ertüchtigungsinitiative zur Verfügung. Bis Jahresende soll sich die Zahl mit insgesamt 500 Aufklärungsdrohnen mehr als verdoppeln. Der neue Standort soll die Kapazität der jährlich lieferbaren Aufklärungsdrohnen auf bis zu 1.000 Stück erweitern und die Ersatzteilproduktion sicherstellen. (Foto: Foto: Quantum Systems)
Die Ecoplanet-Gründer Henry Keppler und Maximilian Dekorsy (v.l.)
Platz 5: Wie Anfang des Monats bekannt wurde, konnte sich Eoplanet 3,5 Millionen Euro sichern. Das Münchner Startup, das 2022 von Maximilian Dekorsy und Henry Keppler gegründet wurde, ermöglicht seinen Unternehmenskunden, ihren Stromverbrauch zu optimieren. Angesichts schwankender Strompreise wird der Verbrauch auf Zeiten mit günstigen Preisen konzentriert. Die Ecoplanet-Plattform setzt Analysemethoden und Künstliche Intelligenz ein, um Firmen zu Vorreitern der Energiewende zu machen und sie bei der Umsetzung nachhaltiger Energiemanagement-Strategien zu unterstützen. Die aktuelle Finanzierungsrunde wurde von HV Capital angeführt. Die frischen Mittel sollen dazu beitragen, Ecoplanets Position als Vorreiter in der Entwicklung innovativer Software für intelligentes Energiemanagement weiter auszubauen. (Foto: Ecoplanet)
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