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Hier studieren Startup-Gründer, die den Exit schaffen

Hier studieren Startup-Gründer, die den Exit schaffen

Simon Tischer

Simon Tischer

Von Dezember 2015 bis Juni 2023 war Simon Tischer als Redakteur für Munich Startup tätig.

1. September 2018

2 Min. Lesezeit

Ein Exit ist das Ziel vieler Startup-Gründer. Eine Studie untersucht, an welchen Hochschulen Gründer, die das eigene Unternehmen verkaufen konnten, studiert haben.

Erst kürzlich sorgte das Fitness-Startup Freeletics mit einem Exit für Aufsehen. Die Gründer, die zuvor an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert hatten, erlösten Medienberichten zufolge eine „Millionensumme im hohen zweistelligen Bereich“.

Man mag sich angesichts dessen fragen, ob es einen Zusammenhang zwischen der Uni, an der Gründer studierten, und deren Aussicht auf einen Exit besteht. Eine Analyse der Startup-Messe Startupnight  hat nun 57 Startup-Exits aus den Jahren 2017 und 2018 angesehen und ausgezählt, welche Alma Mater deren 125 Gründer haben.

LMU auf dem Exit-Treppchen

Die erwähnte LMU München kommt mit sechs Absolventen, die einen Exit hinlegen konnten, auf den zweiten Platz in Deutschland. Die Technische Universität München landet ebenfalls weit oben und teilt sich mit sechs anderen Hochschulen den siebten Platz in Deutschland. Drei erfasste Gründer hatten an der TUM studiert. Auf dem ersten Rang in Deutschland landet mit sieben Gründern die WHU Koblenz. Hinter der LMU auf dem dritten Platz rangiert die Universität Paderborn.

Fast jeder zweite erfolgreiche Gründer (43 Prozent) studierte einen wirtschaftlichen Studiengang. Mit großem Abstand folgen Informatik (11 Prozent), Naturwissenschaften (9 Prozent), Ingenieurwissenschaften (8 Prozent) sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften (7 Prozent).

Der häufigste Hochschulabschluss der Gründer ist übrigens der Master mit 36 Prozent, gefolgt vom Diplom mit 28 Prozent. 18 Prozent der Gründer haben „nur“ einen Bachelor erworben und immerhin 13 Prozent dürfen sich Doktor nennen.

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