Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.
ZdoV: Die Digitalisierung im öffentlichen Sektor schreitet voran, wenn auch langsam. Dabei ergeben sich jedoch immer wieder neue Probleme. So besteht beispielsweise die Gefahr, dass sich Behörden von einzelnen Anbietern abhängig machen. Und die Verwendung vieler verschiedener Tools befördert nicht unbedingt das Aufbrechen von Datensilos. Das Münchner Startup ZdoV will beide Fliegen mit einer Klappe schlagen: mit Open-Source ERP-Systemen. Managing Partner Finnigan Lutz erklärt im Interview, warum Open-Source besser ist und was ERP-Systeme für die öffentliche Hand leisten können. (Bild: ZdoV)Fairdoc hat eine Antwort auf den Fachkräftemangel in der Medizin gefunden. Mit seiner Vermittlungs-App bringt das Münchner Startup unterbesetzte Kliniken und ÄrztInnen auf der Suche nach einem passgenauen Einsatz zusammen. Das Ergebnis: Flexible und kostengünstige Personalplanung. CEO und Mitgründerin Sylvia Edmands erklärt, wie das Konzept funktioniert, vor welche Herausforderungen die Bürokratie sie stellt und was sie warum im Gründerteam lieber selber machen. (Bild: Fairdoc)Alrighty: Richtig guten Kaffee gibt es in Großstädten wie München mittlerweile an fast jeder Ecke. Was vielen KaffeetrinkerInnen dabei nicht bewusst ist: Die Industrie dahinter ist größtenteils unfair und steht vor einer Reihe von strukturellen Herausforderungen. Alrighty möchte dagegen angehen und bezieht seine Bohnen deshalb ökologisch, ökonomisch und sozial verantwortungsvoll – und fördert mit seiner Caretrade-Philosophie die Diversität in der Branche. Was sich dahinter genau verbirgt, hat uns einer der Gründer im Interview verraten. (Foto: Alrighty)Quantum Diamonds entwickelt hochsensitive Sensoren, die in der Entwicklung und Produktion von Micro-Chips eingesetzt werden, um winzigste Fehler frühzeitig zu entdecken. Kevin Berghoff (CEO) und Dr. Fleming Bruckmaier (CTO) haben uns mehr über ihre Innovation und ihre Zukunftsvision für Quantum Diamonds erzählt – und warum die Investorensuche für hochkomplexe Themen noch herausfordernder ist. Im Interview erklären sie: „Unsere Technologie unterscheidet sich durch die Verwendung von NV-Zentren in hochreinen Diamanten, was eine extrem hohe Sensitivität und Auflösung ermöglicht.“ (Bild: Quantum Diamonds)Onpier bietet Versicherern eine B2B2C-Plattform für innovative Mehrwertservices, die über deren Kerngeschäft hinausgehen. Durch eine nahtlose Integration und datengetriebene Serviceketten ist die Lösung von Onpier nicht nur besonders nutzerfreundlich, sondern entlastet auch die IT-Ressourcen der angedockten Versicherer. Wir haben uns das Geschäftsmodell von Geschäftsführer Alexander Hund genauer erklären lassen. (Bild: Onpier)Micro Factory: Weil er maßgeschneiderte Lösungen in den verschiedensten Branchen ermöglicht, hat 3D-Druck in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch: Während des Druckprozesses sind die AnwenderInnen verschiedenen gesundheitsschädlichen Substanzen ausgesetzt. Diesem Problem widmet sich Micro Factory. Das Startup stellt hochpräzise 3D-Drucker her, die den gesamten Druckprozess automatisieren und dabei sicher und einfach sind. COO Alexander Stieren hat uns erzählt, wie die innovative Technologie die Risiken für AnwenderInnen minimiert und den Druckprozess auf ein neues Level hebt. (Bild: Micro Factory)2NA Fish: Das Münchner Healthtech-Startup 2NA Fish will Therapieentscheidungen bei Krebs revolutionieren. Die Plattformtechnologie des Startups soll präzise und vorhersagbare Diagnosen für die Krebstherapie ermöglichen, basierend auf der räumlichen Analyse von Genaktivität. Das Gründungsteam Christina Port und Johannes Breulmann hat sich unseren 7 Fragen gestellt. Sie sagen: „Wir kombinieren DNA-Nanotechnologie mit Künstlicher Intelligenz und reichern die Tumoranalyse so um eine neue, derzeit nicht verfügbare räumliche Dimension der RNA-Expression an. Damit möchten wir Therapieentscheidungen in der Krebsbehandlung revolutionieren!“ (Bild: 2NA Fish)One3: Diese Probleme kennen alle, die mit einem Elektroauto unterwegs sind und laden möchten: An vielen Standorten mangelt es an Aufenthaltskomfort und man wartet ungeduldig, bis das Auto vollgeladen ist. Wie Markus Weltz und Marc Arnold, die vormals in Führungspositionen unter anderem bei Ikea und Tesla gearbeitet haben, das mit One3 lösen werden, erzählen sie im Interview. (Bild: One3)
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