Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.
Franky & Friends: Für den kleinen Hunger zwischendurch erfreut sich die Kombination aus Nüssen und Trockenfrüchten seit jeher großer Beliebtheit. Was früher das immer gleiche Studentenfutter war, gibt es heute in vielfältigen, gerne exotischen Zusammenstellungen. Bei Franky & Friends sind die Zutaten nicht nur bio und frei von Zusätzen, sie stammen auch aus fairem Anbau und unterstützen nachhaltige und soziale Projekte. Der Gründer Frank Matthiesen erklärt im Interview, wie sein Konzept von Naschen ohne Reue funktioniert. (Bild: Franky & Friends)Ecoplanet wurde 2022 von Maximilian Dekorsy und Henry Keppler gegründet. Das Startup hat mittlerweile ein 35-köpfiges Team, ist mit Büros in München und Berlin aktiv und hat seit März 2023 insgesamt sechs Millionen Euro Kapital eingesammelt. Im ersten Jahr nach Produkteinführung verzeichnet das Unternehmen siebenstellige Umsätze und wächst stetig. Wir haben mit dem Gründer Maximilian Dekorsy gesprochen. (Bild: Ecoplanet)Bye Bye Toe: Kein Scheuern, kein Kneifen und Verstärkung an den richtigen Stellen: Das verspricht der Slip von Bye Bye Toe seinen Trägerinnen. Mit einem weichen Padding in der Mitte des Höschens soll der sogenannte Cameltoe der Vergangenheit angehören. Uns hat Gründerin Marie Mueller erzählt, wie die Idee entstand, wie es um die Finanzen steht und was ihre Teilnahme bei „Die Höhle der Löwen“ verändert hat. Im Interview sagt sie:„[…]nach der Sendung und dem Medienecho ist das nochmal ein anderes Level und ich habe zudem komplett neue Zielgruppen erschließen können.“ (Bild: Bye Bye Toe)Ecomates bringt die Energiewende im Gastgewerbe voran. Die sogenannten Smart-Degrader des Münchner Startups sind die derzeit kleinsten vollautomatisierten Biogasanlagen, mit deren Hilfe Betriebe nicht nur Emissionen, sondern auch Geld sparen können. Wie die Idee dazu entstand, was Omas Garage damit zu tun hat und wie man das Jungunternehmen unterstützen kann, haben uns die GründerInnen im Interview verraten. (Bild: Ecomates)Solation: Bei dem Konzept des Mieterstroms geht es darum, den auf dem Dach eines Mietshauses oder in dessen unmittelbarer Umgebung erzeugten Strom direkt an die MieterInnen des Hauses zu liefern. So soll der lokal erzeugte Strom aus erneuerbaren Quellen direkt vor Ort genutzt werden, was nicht nur das Stromnetz dezentralisieren soll. Der Mieterstrom soll auch ein Anreiz an die VermieterInnen sein, Solaranlagen auf den Dächern ihrer Gebäude zu installieren. Hohe administrative Hürden erschweren dies jedoch. Das Startup Solation hat hierfür Lösungen entwickelt – und verknüpft den Mieterstrom zugleich mit sozialem Engagement. Im Interview verrät CEO und Co-Founder Sebastian Hugl mehr über sein Unternehmen. (Bild: Solation)Reev: Ein Boost für die Elektromobilität: Die von Reev entwickelte Plattform vernetzt Ladestationen im halböffentlichen Raum und vereinfacht deren Management. So kann jede/r ParkplatzbesitzerIn ganz leicht selbst zum Betreiber werden. Mit welcher Vision die GründerInnen angetreten sind, vor welchen Herausforderungen sie in den sechs Jahren seit Gründung standen und warum München ein großartiger Startup-Standort ist, hat uns das Startup im Interview verraten. (Bild: Reev)Muniqo Performante: Das Münchner Startup Muniqo Performante hat eine innovative Plattformtechnologie entwickelt. Damit sollen Neugeborene in Transportinkubatoren erschütterungsfrei ins Krankenhaus kommen. Die Technologie ist aber auch übergreifend für andere Bereiche wie die Batterieproduktion oder in quantentechnischen Applikationen anwendbar. Die Idee der Gründer Luca Fabiano und Sebastian Wann gewann beim TUM IdeAward 2023 bereits einen Preis. Ein Interview. (Bild: Muniqo Performante)
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Gründungsboom erreicht neue Dynamik in Deutschland