Munich Startup
WeAdvise und Fundsaccess fusionieren

WeAdvise und Fundsaccess fusionieren

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl

Maximilian Feigl berichtet seit 2020 über das Münchner Startup Ökosystem. Dabei haben es dem studierten Politikwissenschaftler vor allem Deeptech-Themen angetan.

8. Dezember 2020

2 Min. Lesezeit

Das Startup WeAdvise ist ein ausschließlich auf das B2B-Geschäft fokussierter Anbieter von Robo-Advisory-Technologie. Das Münchner Unternehmen bietet mit seiner White-Label-Technologie für die digitale Vermögensverwaltung sowohl Finanzdienstleistern als auch Non-Banks die Möglichkeit, sich neue Ertragsquellen zu erschließen und Bestandsgeschäft zu verwalten. Zu den Investoren in das Jungunternehmen zählen unter anderem unabhängige Vermögensverwalter wie Consulting Team, Nowinta und R&M. Diese wollen auch die Technologie des Startups für ihr eigenes Digitalgeschäft nutzen. Darüber hinaus hat sich mit Arts Asset Management, ein Tochterunternehmen von C-Quadrat, auch der größte bankenunabhängige Vermögensverwalter Österreichs an dem Münchner Startup beteiligt.

Das Münchner Unternehmen Fundsaccess hat sich wiederum auf Technologien für hybride Vermögensberatung am Point-of-Sales spezialisiert. Banken, Versicherungen und Vertriebe können mit Lösungen von Fundsaccess das finanzielle Leben ihrer Kunden entlang des gesamten Beratungsprozesses rechtskonform darstellen und betreuen.

Führender Anbieter für die digitale und hybride Investmentberatung

Durch die Kombination beider Startups soll nun der führende Anbieter für die digitale und hybride Investmentberatung entstehen. In der hybriden Beratung wechseln AnlegerInnen nahtlos von digitalen Self-Service-Angeboten zur persönlichen Betreuung durch einen Berater. Fundsaccess erwirtschaftet nach der Verschmelzung mit WeAdvise laut Unternehmensangaben einen Jahresumsatz von über 6 Millionen Euro und ist profitabel. Zu den über 50 gemeinsamen Bestandskunden zählen etablierte Finanzdienstleister wie AXA, Gothaer, Swiss Life Select und die JDC Group. Auf der kombinierten Plattform werden laut eigenen Angaben mehr als 1,3 Millionen Konten und Depots bzw. über 62 Milliarden Euro Kundenvermögen von gut 20.000 Beratern verwaltet. Die bestehenden Teams, mit knapp 50 Mitarbeitern an den beiden Standorten München und Kiel, sollen erhalten bleiben.

„Mit der Bündelung unserer Kräfte im Segment Digital Advisory stärken wir uns für die Zukunft, die von digitalen und hybriden Beratungsmodellen geprägt sein wird“,

so Reinhard Tahedl, CEO von Finconomy. Und weiter:

„Die Kombination beider Lösungen wird unseren B2B-Partnern die Möglichkeit eröffnen, unabhängig von der Nutzung der Vertriebskanäle ihre Wealth-Management-Leistungen über eine Technologieplattform zu erbringen.“

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