Munich Startup
Ontoworks: Der KI-Copilot für Broadcaster

Ontoworks: Der KI-Copilot für Broadcaster

Saskia Doll

Saskia Doll

19. Juni 2026

2 Min. Lesezeit

Munich Startup: Für welches Problem bietet ihr eine Lösung?

Sean McFadden, CEO und Mitgründer: Wir digitalisieren die Medienbranche mit KI und bieten unsere Lösungen für Medienschaffende und Broadcaster an. Zusätzlich entwickeln wir individuelle KI-Medienlösungen, die genau auf die jeweiligen Workflows und Anforderungen zugeschnitten sind.

Munich Startup: Was könnt nur ihr Stand heute?

Sean McFadden: Wir können eine Plattform bieten, die Videomaterial semantisch analysiert, automatisch schneidet und daraus Rough Cuts erstellt. Zusätzlich haben wir bereits die ersten Broadcaster als Kunden, was zeigt, dass unsere Lösung nicht nur technologisch funktioniert, sondern auch in realen Medien-Workflows gefragt ist.

Munich Startup: Was war der Auslöser für die Gründung?

Sean McFadden: Der Auslöser war eine gemeinsame Idee an der Schnittstelle von Musik und Technologie: Ich habe Neuroengineering in München studiert und mache selbst Musik und habe Kevin mit seinem Music-Business-Hintergrund in Mannheim gefragt, ob wir zusammen ein Projekt starten wollen. Mit dem Aufkommen der ersten GenAI-Modelle haben wir dann unser erstes Produkt entwickelt, einen Music Video Maker.

Munich Startup: Gab es einen Moment, in dem ihr ans Aufgeben gedacht habt?

Sean McFadden: Ans Aufgeben haben wir nie gedacht. Aber wir haben sehr schwierige Phasen erlebt und viele unerwartete Situationen lösen müssen, die fast das Unternehmen gekostet hätten. Genau daraus haben wir eine starke Resilienz aufgebaut.

Munich Startup: Woran würdet ihr in einem Jahr erkennen, dass ihr auf dem richtigen Weg seid?

Sean McFadden: In einem Jahr würden wir erkennen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenn wir als technologischer Führer in unserem Segment wahrgenommen werden, mehrere Medienunternehmen auf unserer Plattform aktiv sind und unsere Software bei Broadcastern fest etabliert ist.

Munich Startup: Würdet ihr wieder in München gründen und warum?

Sean McFadden: Ja, auf jeden Fall. München bietet uns ein starkes Netzwerk besonders in der Medienbranche und sehr gute Programme und Unterstützung für Startups.

Munich Startup: Bootstrapping oder Venture Capital?

Sean McFadden: Zuerst bootstrappen, weil das fokussiert und flexibel hält. Wenn man schnell skalieren und den Turbo zünden will, ist Venture Capital der richtige Weg.

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