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Apodienste: Mehr digitale Prozesse für Apotheken

Apodienste: Mehr digitale Prozesse für Apotheken

Regina Bruckschlögl

Regina Bruckschlögl

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

10. Februar 2025

3 Min. Lesezeit

Munich Startup: Was macht Euer Startup? Welches Problem löst Ihr?

Apodienste: Apodienste bietet eine tiefintegrierte Software zur skalierten Kundenansprache mit effizientem Statusmanagement von Medikationsanalysen sowie einen Home-Office PharmazeutInnen-Marktplatz. Apotheken können so die Analysedauer auf ein Fünftel reduzieren und die Dienstleistung profitabel in den Alltag integrieren. KundInnen führen so jährlich Hunderte bis Tausende Analysen durch. 

Bislang keine Lösung aus „einem Guss“ vorhanden

Munich Startup: Aber das gibt’s doch schon längst!

Apodienste: Für Teile des Prozesses gibt es Einzellösungen, aber nichts aus einem Guss. So muss man ständig das Tool wechseln und verliert wichtige Informationen. Unser Produkt schafft sogar Home-Office-Arbeitsplätze für die Apotheke und darauf haben die PharmazeutInnen lange gewartet!

Munich Startup: Was ist Eure Gründungsstory?

Apodienste: Emad und Rick haben sich auf einer Party kennengelernt und festgestellt, dass sie im selben Markt unterwegs sind. Emad hat bereits Apothekensoftware für holländische Vor-Ort-Apotheken entwickelt und Rick war damals bei einer Online-Apotheke in Deutschland als Freelancer. Ein paar Meetings mit ApothekerInnen später war die Idee geboren und es gab den ersten Prototyp.

Munich Startup: Was waren bisher Eure größten Herausforderungen?

Apodienste: Wir bootstrappen das Startup von Grund auf und müssen daher nebenher noch weitere Jobs wahrnehmen, das ist nicht immer ganz einfach. Außerdem haben wir uns zur größten Apothekenmesse vorgenommen, einen eigenen Stand und ein fertiges Produkt mit Demo-Account abzuliefern. Das war ein ziemlicher Sprint, den wir wirklich super gemeistert haben!

Ziel: Deutliche Verbesserungen in der Arzneimitteltherapiesicherheit

Munich Startup: Wo möchtet Ihr in einem Jahr stehen, wo in fünf Jahren?

Apodienste: In einem Jahr möchten wir erreichen, dass heimversorgende Apotheken unser neues Produkt, Apodienste HomeCare, aktiv nutzen. In fünf Jahren streben wir danach, deutliche Verbesserungen in der Arzneimitteltherapiesicherheit zu sehen. Durch die zahlreichen Medikationsanalysen, die wir ermöglichen, erhoffen wir uns einen signifikanten Rückgang der Krankenhausaufenthalte für Heimbewohner, was die Qualität der Pflege und das Wohlbefinden der Patienten erheblich verbessert.

Munich Startup: Wie habt Ihr den Startup-Standort München bisher erlebt?

Apodienste: Extrem gut, vor allem seitdem wir im Werksviertel arbeiten. Die Infrastruktur und die unzähligen Programme hier sind wirklich der größte Bonus!

Munich Startup: Risiko oder Sicherheit?

Apodienste: In diesem Falle Sicherheit, der Apothekenmarkt ist höchst reguliert. Noch bevor wir gegründet haben, hatten wir bereits mit Anwälten und Datenschützern unsere Konzepte validiert.

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