Munich Startup
Diese 5 Münchner Female Founders müsst Ihr kennen

Diese 5 Münchner Female Founders müsst Ihr kennen

Helen Duran

Helen Duran

Als Redakteurin ist die Wirtschaftsgeografin Helen Duran seit 2015 für Euch in der hiesigen Gründerszene unterwegs. Sie ist neugierig auf Eure spannenden Startup-Geschichten!

8. März 2024

3 Min. Lesezeit

Barbara Prähofer von Exomatter: Sie hat 2022 das Startup mitgegründet. Die Suche nach neuen Materialien gestaltet sich für R&D-Abteilungen schwierig, denn zu oft sind sie noch auf die Trial-and-Error-Methode im Labor angewiesen. Mit Hilfe von Computersimulationen will Exomatter das ändern. Von Barbara Prähofer wollten wir im Women in Tech-Interview wissen, welche Motivation hinter ihrer Gründung steht: „Ich habe das erste Mal in der Schule im Rahmen eines Schülerprojektes gegründet und seitdem hatte ich den „Entrepreneurial Spirit“ in mir drin. Was mich motiviert hat Exomatter mitzugründen ist, dass wir mit unserer bahnbrechenden Technologie einen großen Hebel haben, um die Innovationskraft der Unternehmen zu stärken, denn 90 Prozent aller Innovationen basieren auf Materialien.“ (Foto: Exomatter / Team Schnurrbart)
Gesa Biermann von Pina Earth: Sie gründete 2021 gemeinsam mit Florian Fincke Pina Earth. Das Startup entwickelt seit 2021 zertifizierte Klimaschutzprojekte mit dem Ziel, zukunftssichere Wälder in ganz Deutschland zu erschaffen. Die Gründerin Gesa Biermann ist seit rund zehn Jahren im Nachhaltigkeitsbereich aktiv, hat an der LMU im Bereich Umweltwissenschaften promoviert und einen Master in Sustainable Resource Management an der TU München abgeschlossen. Was sie sich vom Münchner Ökosystem wünscht? Dazu sagt sie im Interview: „Mehr Diversität! In Finanzierungsrunden wird immer noch über 80 Prozent von männlichen Teams eingesammelt. Ich bin davon überzeugt, dass diverse Teams von unterschiedlichen Sichtweisen profitieren, egal ob es um ihre Innovationsfähigkeit oder Empathie geht. Das gleiche gilt auch für den Kreis der InvestorInnen.“ (Foto: Pina Earth)
catherine leser penzilla gründerin
Catherine Leser von Penzilla: Die Gründerin will mit ihrem 2021 gegründeten Startup Penzilla die betriebliche Vorsorge revolutionieren und damit einen gesellschaftlichen Beitrag zur Schließung der Rentenlücke leisten. Die Software des gemeinsam mit ihrem Mann Christoph gegründeten Unternehmens übernimmt für die Arbeitgeber den Administrationsaufwand rund um die betrieblichen Altersvorsorge. Catherine Leser sagt im Women in Tech-Interview auf die Frage zu ihrer Motivation: „Ich hatte schon immer den Traum, irgendwann mal selber zu gründen. […] Zum einen finde ich es faszinierend und motivierend, etwas von Grund auf selber aufzubauen. […] Zum anderen war es mir schon immer ein Anliegen, für eine gute Sache zu arbeiten. Also auch wirklich gesellschaftlich etwas mit der eigenen Arbeit zu bewirken und zu verändern.“ (Foto: Penzilla)
Kira Schilling My Event Pass
Kira Schilling von My Event Pass: Das 2020 gegründete Startup revolutioniert den Zugang zu Kulturevents in der Stadt, indem es Zugriff auf Kinos, Konzerte, Theater und Museen bietet, mit einem einfachen Kulturabo. Aktuell ist My Event Pass in München mit über 2200 Veranstaltungen und mehr als 440 Locations verfügbar. Im Women in Tech-Interview verrät sie unter anderem ihren Top-Tipp zum Thema Pitchen: „Ein Pitch muss immer zielgerichtet sein. Es ist essenziell, sich zu fragen, vor wem man steht und wie man gegenseitig voneinander profitieren kann. Authentizität und eine klare Vorstellung davon, was beide Seiten verbindet, sind entscheidend. Der richtige Investor ist am Ende ja nicht nur ein Kapitalgeber, sondern muss auch inhaltlich und menschlich zum Team passen.“ (Foto: My Event Pass)
Co-Founder_CTO_Sara-Marquart-03-Picture_ Planet A Foods
Sara Marquart von Planet A Foods: Das Startup will die Lebensmittelherstellung nachhaltig verändern. Dafür hat die promovierte Lebensmittelchemikerin gemeinsam mit ihrem Bruder Maximilian Marquart die weltweit erste kakaofreie Schokolade ChoViva entwickelt, die einen bis zu 90 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck im Vergleich zu herkömmlicher Schokolade hat. Auf die Frage, ob es gerade eine gute Zeit zum Gründen sei, sagt sie im Women in Tech-Interview: „Es ist immer eine gute Zeit zum Gründen, weil es so viele Chancen und Möglichkeiten gibt, unsere Gesellschaft als Ganzes weiterzubringen.“ (Foto: Planet A Foods)

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